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Cottbus: Zwischen Altmarkt und Oberkirche - Märkischer Bote
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Cottbus: Zwischen Altmarkt und Oberkirche

30. April 2015 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Zwischen Altmarkt und Oberkirche

Richtig war C – Altmarkt

Die Auffassungen unserer Leser sind in diesem Falle exakt 50 zu 50 geteilt:
Es sind wohl die stattlichen Bäume, die unsere Leserschaft zu 50 Prozent zum Urteil „Oberkirchplatz“ kommen lassen. Der Altmarkt ist den meisten Cottbusern eher als baumfreier Appellplatz in Erinnerung. Hier fanden zu besonderen Anlässen große Kundgebungen statt, und bei Volksfesten, wie etwa jetzt an einem ersten Mai-Wochenende, waren Bühnen aufgebaut. So vertiefte sich Eleonore Kühnel in die Situation am Oberkirchplatz: „Der beliebte Parkplatz war an der Oberkirche. Hier haben meine Bekannten aus Thüringen immer geparkt, weil der Platz in der Nähe des Gerichts war, wo sie wiederholt in Erbangelegenheiten zu tun hatten. Auf dem Platz war auch Markt und man konnte Andenken kaufen. Im Haus Oberkirchplatz 9 hatte der LDPD-Kreisverband (Ende der 1980er Jahre, d.Red.) seinen Sitz und nebenan war das beliebte Kammerbrett’l.“  Soweit – so richtig. Aber bezogen auf die Rätselfrage zum Bild doch falsch.  Denn tatsächlich ist der Altmarkt zu sehen.
Wolfgang Bauch mailt: „Für einen Moment dachte ich, dass es der Oberkirchplatz mit den heute nicht mehr existenten ‘Kammerlichtspielen’ und der Tanzbar ‘Clou’ sein könnte. Gut, dass ich mich vor Ort nochmal überzeugt habe! Wir befinden uns auf dem Altmarkt, rechts im Hintergrund ist die Oberkirche zu sehen. Die Häuser sind, wie auf dem Bild ersichtlich, im Wesentlichen heute noch vorhanden, wenn auch natürlich saniert. Vergleicht man die erkennbaren Fenster und Türen, ist, trotz durch Bäume eingeschränkter Sicht, kein Zweifel möglich: Antwort C ist richtig.
Abschließend möchte ich es nicht versäumen, mich für die Übersendung der ‘Geschichten und Anekdoten’ von Helmut Routschek zu bedanken. Ich war vor kurzem als Gewinner gezogen worden.“
P. Jähne schreibt u.a.: „Links neben der Handwerkskammer, im Bild zu sehen, war ein Herren-Friseur. Dort ließen sich der Sportreporter Hajo Schulze und andere Stadtgrößen die Köpfe scheren. Wenn mehrere von ihnen auftauchten, war das für die anderen wartenden Kunden unterhaltsam, weil sie laut und witzig Neuigkeiten austauschten. Man musste ja damals beim Friseur noch lange sitzen, ehe man dran kam. Beim Betrachten Ihrer Bilder fallen einem immer so schöne Nebensachen ein.“
Gewonnen hat heute Manuela Fischer.




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