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Damals war’s alte Niederlausitz: Die frischen Brötchen: unvergessen!

1. März 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Damals war's alte Niederlausitz: Die frischen Brötchen: unvergessen!

Gesucht war C – Neupetershain

Reiner Höhne aus der Spremberger Straße in Welzow weiß richtig: „Neupetershain gehört zum Landkreis OSL. Im Ort gab es drei Glashütten: Faber, Hoffmann und Butzler. Diese gibt es aber nicht mehr. Es gab auch mal viele Geschäfte und Gasthäuser in Neupetershain. Und es gibt noch Neupetershain-Nord direkt an der Strecke Cottbus-Senftenberg.“
An etwas höchst Bemerkenswertes erinnert sich Rainer Wollmann vom Tannenweg in Kolkwitz-Hänchen: Neben dem Gemeindebüro gab es vor ca. 35 Jahren einen Bäcker, der ab 7 Uhr Brötchen zu 5 Pfennig/Stck. verkaufte. Da diese Brötchen ganz frisch und heiß aus dem Backofen verkauft wurden, war der Bedarf riesig, da diese sehr knusprig, lecker und lange frisch haltbar waren. Man musste sich eine halbe Stunde vor der Öffnungszeit anstellen, damit man noch aus dem ersten Schub welche bekam, denn der nächste Schub wurde erst 40 Minuten später ausgeliefert. Es kam nicht selten vor, dass die Kunden 50 bis 100 Brötchen kauften. Da die Schlange vor dem Bäcker natürlich sehr lang war, hatte ich öfters vor dem Gemeindegebäude Neupetershain parken müssen. Die Kundschaft kam aus einem Umkreis von ca. 20 km. Ich hatte damals bei BuS Welzow gearbeitet und musste bei Geburtstagsrunden immer die Brötchen holen, da der Bäcker auf dem Weg zur Arbeit lag.“
Klaus Reiter vom Eschenweg in Cottbus freut sich: „Diesmal bin ich wieder sicher. Es ist das Rathaus in der E.-Thälmann-Straße in Neupetershain. Das ist eine Gemeinde mit 1500 Einwohnern. Erstmals wurde der Ort 1346 erwähnt. Ursprünglich war es Petershain, sorbisch Wiki, das bedeutet Getreidemarkt. In südlicher Richtung kommen wir am Flugplatz Welzow vorbei zum Erholungsgebiet Senftenberger See. Immer ein Ausflug wert!“
Arno Schulz aus Guben schreibt. „Es ist das Haus des ehemaligen Rates der Gemeinde in Neupetershain, was anhand der Wegweiser leicht nachzuvollziehen ist. An dem Gebäude, das damals sicher noch in dem unauffälligen Grau war, bin ich bestimmt mehrmals achtlos vorbeigefahren. Wir hatten im Ort über Wochen eine Baustelle.“
Auf Neupetershain kam auch Christopher Klaus aus der Otto-Hurraß-Straße in Lauchhammer, und der Cottbuser Herbert Ramoth ging analytisch vor: „1. Da es sich um eine Gemeinde handelt, scheiden Calau und Drebkau als Städte aus. 2. Die alten Wegweiser lassen nur Neupetershain zu. 3. Die sicherste Lösung ist natürlich, man kennt das Haus. Es hat heute ein viel schöneres Aussehen als auf dem Foto.“
Sehr ausführlich erinnert sich der Senftenberger Hans Hörenz, der schon in den 30er Jahren einen Freund aus Neupetershain hatte. Später bekam er als Mitarbeiter der Kreisverwaltung mit den Gütern der Gegend und dann mit der Arbeitsamts-Nebenstelle zu tun. „Der Ort hatte viele Handwerker, Gaststätten, Ärzte und eine wichtige MTS.“

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