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Damals war's Cottbus: In der Cottbuser Mitte noch Trümmer - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Damals war’s Cottbus: In der Cottbuser Mitte noch Trümmer

19. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Berliner Straße und Berliner Platz – na gut. Aber was ist um die Ecke los!?

Günter Peschank mailt: „Der Bus kommt aus der Roßstrasse, deren Verlauf in nördlicher Richtung die Karl-Liebknecht-Strasse kreuzte und am Weltspiegel auf der Breitscheidstrasse endete.

Damals war's Cottbus: In der Cottbuser Mitte noch Trümmer

Blick aus der Berliner Straße nach Osten – C war richtig

Die rechte Bauflucht beginnt hinter dem Bus mit einem Tuchhaus, danach das Haus mit dem Zwiebelturm Ecke Mauerstrasse von Eisen-Hoffmann, welches das neue Rathaus verdeckt. Dem schließt sich der Neumarkt an. Links waren ein Lebensmittel- und Gemüsegeschäft, ein Küchenausstatter, ein Weingeschäft, darüber ein bekannter Orthopäde (Dr. Steinhäuser), wecher mir einen Handgranatsplitter aus dem Sprunggelenk entfernte. In dem etwas vorstehendem Gebäude war ein Fleischer, daneben früher eine Drogerie, dann Uhrmacher Fiedermann.“
Dieter Leubauer schaut in die Post: „Berliner Straße, Ecke Berliner Platz mit östlicher Blickrichtung zum Altmarkt. Die Häuser im Hintergrund bis zum damaligen Rat des Bezirkes, dem jetzigen Rathaus, gibt es nicht mehr. Das Haus vorn rechts wurde 1957 als Postgebäude erbaut. Durch die Hauseingangstür, Berliner Str. 6, bin ich zu DDR-Zeiten fast 30 Jahre arbeitstäglich eingetreten. Nach dem Vorzeigen des Betriebsausweises beim Pförtner/Betriebsschutz gelangte man an den Arbeitsplatz beim Hauptpostamt, beim Fernmeldeamt oder bei der Bezirksdirektion der Deutschen Post. Links neben dem Hauseingang befand sich die Konsum-Betriebsverkaufsstelle. An der Ecke, hinter den Fenstern waren ein Postschalterraum für Geschäftskunden/Postabholer sowie die Postschließfachanlage. In den Obergeschossen befanden sich der Thälmannsaal, der Leninsaal und ganz oben ein Sportraum für betriebliche, gesellschaftliche und sportliche Gelegenheiten.“

Damals war's Cottbus: In der Cottbuser Mitte noch Trümmer

J. Schreiber kommentiert sein Bild: „Die Straße, aus der der Bus kommt, hieß Roßstraße, dann Stadtpromenade. Heute sieht sie so aus. Ein Zeugnis für das Versagen der Stadtpolitik. Wer sonst zerstört unser Cottbus?“

Herbert Ramoth kommt nochmal zur Roßstraße: „Das wohl bekannteste Gebäude dort waren die Cottbuser Stadtsäle, die 1968 abgerissen wurden. In den Häusern in Richtung Altmarkt waren Geschäfte ansässig. Soweit ich mich erinnere, war im hohen Gebäude das bekannte Eisenwarengeschäft Noack zu finden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich ein Pavillon, der im Nationalen Aufbauwerk (NAW) errichtet wurde, und die ansatzweise im Bild zu erkennende Schule, die in den Jahren 1968/69 ebenfalls für den Aufbau des neuen Cottbuser Stadtzentrum abgerissen wurden. Leider ist bis heute das Cottbuser Stadtzentrum noch zum Teil unansehnlich und nicht fertiggestellt.“
Auch Ramiro Lehmann aus dem Cottbuser Schulweg findet: „Viele Gebäude wurden im Rahmen der Stadtmodernisierung abgerissen, viele ohne Notwendigkeit. Dies ist der Berliner Platz, den man nur noch auf den zweiten Blick wiedererkennt.“ Jan und Brigitte Albrecht erkennen immerhin: „Auf der rechten Seite befand sich das Tuchgeschäft Lehmann.“ Wolfgang Schmidt aus der Potsdamer Straße weiß: „Beim Aufbau des Hauptpostamt wurden Reste des Hotels ‘Zum weißen Ross’ einbezogen.“

Weitere Beiträge über das historische Cottbus finden Sie hier!




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