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Damals war’s: Diese Woche ein Magnet: die Ananas

25. Mai 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus, Bilder aus der alten Niederlausitz |

Damals war's: Diese Woche ein Magnet: die Ananas

Richtig war Antwort B, die Orangerie wird heute als „Goldene Ananas“ bewirtschaftet

Leser erfreuten sich an dem stimmungsvollen Bild – jetzt noch so zu erleben.

Wie von einem Maler der Romantik hingeworfen – das historische Bild der Orangerie im Branitzer Park hat viele Leser begeistert – auch deshalb, „weil ich meine: Es sieht heute wieder ganz genau so aus!“ schreibt Oliver Bergner. Und Reinhard-Wolfgang Machanowmailt vertiefend: „Das heute ausgewählte Bild zeigt nicht das Ananashaus (Lösung B) der Historischen Schlossgärtnerei,sondern das Oberhaus am Blumensee. Es entstand auf Wunsch von Lucie, Pücklers Frau.
Die frostempfindlichen Pflanzen, insbesondere die Zitrusfrüchte, sollten hier überwintern. Das Ananas-Gewächshaus in der Gärtnerei trug bis vor wenigen Tagen noch eine vergoldete Ananasfrucht. Sie wird neu blattvergoldet und dem Dachgiebel wieder zugefügt werden.“ Das ist richtig, jedoch wurde aus der „goldenen Frucht“ inzwischen der Gastronomie-Name. Wer möchte, kann in diesem Oberhaus, Kaffee, Kuchen oder Eis finden oder auch dahinter die Gartenplätze nutzen und sich behaglich fühlen wie einst der Fürst und seine Gäste.
Peter Lenhart aus der Straße des Friedens in Schwarzheide erklärt: „Auf dem Bild ist die alte Orangerie im Branitzer Park zu sehen. Fürst Pückler ließ sie in den Jahren zwischen 1857 und 1860 erbauen um die Orangen-und Zitrusbäumchen zu überwintern. Im Sommer stand dieses gläserne Häuschen fast ungenutzt, die Bäumchen erfreuten ja die Besucher im Garten. Später verfiel dieser Bau und erst 2012 erfolgte nach Umbau die Eröffnung der Saisongaststätte ‘Goldene Ananas’, eine der Lieblingsfrüchte des Fürsten.“
Renate Lehman freut sich, dass ihre Enkelkinder wieder auf den Löwen sitzen können: „Die gab es nämlich in meiner Kindheit und in der Zeit unserer Kinder gar nicht. Aber wir wussten von Bildern, dass sie da hingehörten. Wir waren sehr begeistert, als sie vor etwa zehn Jahren (ich weiß es nicht so genau) wieder hier ihren Platz fanden. Auf Kinder wirken sie magnetisch, wie überhaupt die ‘Goldene Ananas’ im Sommer ein Magnet ist. Am stärksten zieht er beim alljährlichen Gartenfest an.“
„Was für ein wunderschönes Bild von der Orangerie im Branitzer Park“, freut sich auch Renate Brinke aus der Hagenwerderstraße in Cottbus. Dieses Gebäude wird ja doppelt genutzt – im Winter für die empfindlichen Pflanzen, im Sommer kann man hier eine wundervolle Zeit bei Kaffee,Kuchen und Eis verbringen. Es finden auch regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen im Bereich der Schloßgärtnerei statt. Hinter der Orangerie befindet sich die Gärtnerei mit den blauen Gewächshäusern und da wird das Dach von einer goldenen Ananas gekrönt.“




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