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Damals war's Niederlausitz: Erinnerungen an die „Kleine Sonne“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Damals war’s Niederlausitz: Erinnerungen an die „Kleine Sonne“

22. März 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Auch der historische Schriftzug an der Seite zur Gartenstraße hat überlebt.

Damals war's Niederlausitz: Erinnerungen an die „Kleine Sonne“

Die „Kleine Sonne“ ist unvergessen und befand sich als Gaststätte natürlich in Spremberg – richtig war also Antwort A

Diesmal war es recht einfach, vielleicht zu einfach – jedenfalls gab es keine einzige falsche Einsendung.
Rainer Wollmann aus Kolkwitz und Reinhard Borrmann aus Cottbus schrieben kurz und knackig: „Lösung A – in Spremberg“.
Gisela Mallkowsky aus Hörlitz fand schon ein paar Worte mehr: „ Die Sonne gehört zwar als Kraftwerk zu Großräschen, aber die „Kleine Sonne“ zu Spremberg“.
H.-J.Klammer aus Gotha freute sich:“ Endlich mal wieder ein Bild aus Spremberg in der Ausgabe für Spremberg des MB. Eindeutig handelt es sich um die Gaststätte an der Ecke Gartenstraße / Leipziger Straße in Spremberg. Der Zugang zum Gaststättenraum führte durch den Eingang des anderen Gebäudes. Die Küche hatte zwar keine 5 Sterne, aber man konnte sich für einen erträglichen Preis sattessen und das Glas Bier kostete auch nur 50 Pfennig. Allerdings täuscht der Straßenbelag auf dem Bild über den tatsächlichen Zustand.“
Rainer Höhne aus Welzow meinte: „ In der Spremberger Gartenstraße ist links die „Kleine Sonne“, das war früher mal eine Selbstbedienungsgaststätte, die gut besucht von früh bis abends. Für die Bauarbeiter war es gut.“ Aus Spremberg rief Herr Schimmank an und ergänzte: „ 1968 bin ich als Maurer in die Lehre gegangen und musste als Lehrling immer das Frühstück für die Gesellen kaufen. Die „Kleine Sonne“ hatte immer schon. Die hatte um 7 Uhr offen und da war das ganz günstig.“
Frau Erna Belger aus Cottbus schickte uns einen handgeschriebenen Brief, über den wir uns besonders gefreut haben. Sie erinnert sich: „ Der Eingang zur Gaststätte befindet sich links vom fünften Fenster des Lokals. Man ging in den Hausflur des kleinen Hauses hinein und auf der rechten Seite ging es in die Gaststätte. Das war eigentlich immer so. Im Haus wohnten mehrere Familien, irgendwann wurde die Gaststätte umgebaut und als „Kleine Sonne“ eröffnet, denn am Marktplatz in Spremberg gab es ein Hotel „Zur Sonne“ – daher der Name „Kleine Sonne“. Nach dem Krieg habe ich vier Jahre als Küchenhilfe und Bedienung gearbeitet, meine Schwester bis zum Jahr 1953.“
Heute sieht das Gebäude hell und freundlich aus und wird als reines Wohnhaus genutzt. Der Schriftzug, der auf die Nutzung als HO-Gaststätte hinweist, und das Metall-Logo sind zum Glück noch erhalten. Die richtige Antwort wussten auch Knut Noack aus Lauchhammer und Jochen Kunzmann aus Großräschen.

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!

 




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