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Damals Wars: Mit der Spreewaldbahn zum Bahnhof von Straupitz - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Fliesen Lehmann
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Damals Wars: Mit der Spreewaldbahn zum Bahnhof von Straupitz

7. September 2018 | Von | Kategorie: Damals war´s |

Mit der Bimmelguste täglich zur Arbeit / gut genutzte Bahnhöfe der guten alten Spreewaldbahn. 

„Schön, dass ihr solch interessante Bilder veröffentlicht“, schreibt Ramiro Lehmann vom Schulweg in Cottbus.
„Ich kenne leider nur die Spreewaldbahn von Cottbus bis Burg. In Burg und Goyatz sehen die Bahnhöfe anders aus, deshalb entscheide ich mich hier für C) Straupitz. Das meint auch Eisenbahnexperte Harald Großstück aus Neuhausen. Er vermutet (leider falsch), dass das Foto nicht erst vor 20 Jahren, sondern etwa 1980 entstand: „In meiner Broschüre ‘Die Spreewaldbahn

Damals Wars: Mit der Spreewaldbahn zum Bahnhof von Straupitz

Der Bahnhof von Straupitz

– eine Chronik’, herausgegeben 1989, ist ein ähnliches Foto enthalten. Die beiden Schornsteine sind in meinem Foto bereits erneuert, also eine noch spätere Aufnahme. Der Umbau war auf alle Fälle zu DDR-Zeiten, gut zu erkennen an den damals üblichen Einheitsfenstern. Es wurde das Mauerwerk an die Fenster angepasst; heute werden die Fenster nach den Maueröffnungen hergestellt. Der offene Schuppen links ist zu Räumen ausgebaut, die heute die Interessengemeinschaft Spreewaldbahn e.V. gemietet hat. Der hintere Güterschuppen beherbergt ein Ladengeschäft. Abgebildet ist die Gleisseite, auf der heute rekonstruierte oder noch im Umbau befindliche Wagen stehen. Das Gebäude ist in privater Hand wunderschön rekonstruiert.“
Klaus Reiter findet: „Da ist etwas zerstört worden, was der Region richtig gut getan hätte. Von 1898
bis 1970 fuhr die Bahn von Cottbus bis Lieberose. Ich bin oft damit gefahren. Wir wohnen
in Sielow und man kann noch einige Stücke sehen, wo die Bahn fuhr.“
Rund sieben Jahre war die „Bimmelguste“ auch das Beförderungsmittel zur Arbeitsstelle in Cottbus für Herbert Ramoth.
Er schreibt: „Stillgelegte Bahnhöfe gammeln vielfach vor sich hin. Für die in der Rätselfrage genannten drei Bahnhöfen (Goyatz, Burg und Straupitz) gibt es Besseres zu berichten, weil hier mit Fleiß und Ideenreichtum die ehemaligen Bahnhöfe zu lebendigen Zentren der Gemeinden umgestaltet wurden. In Goyatz wird das Gebäude als Tourist-Information genutzt. Im ehemaligen Bahnhof Burg entstand ein Erlebnisrestaurant, wo die Getränke mit einer Miniatureisenbahn an die Tische geliefert werden. Das Straupitzer Bahnhofsgebäude wurde so umgebaut, dass neben einer Wohnung noch eine Ferienwohnung und ein kleines Café entstanden. Und das ist auch die Lösung des aktuellen Fotorätsels.“ Arno Schulz gesteht: „Eigentlich bin ich immer achtlos vorbeigefahren, erst als das Hinweisschild auf ein Café angebracht wurde, erweckte das Objekt mein Interesse, nachdem ich in Straupitz neben der Windmühle, der Schinkelkirche, dem Kornspeicher am Hafen und das Bahnbetriebswerk der einstigen Bahn abwechselnd angesehen hatte. Im Juli

Damals Wars: Mit der Spreewaldbahn zum Bahnhof von Straupitz

Der Straupitzer Bahnhof am 11. Juli 2015 – Aufnahme von Harald Großstück von der Straßenseite her

2018 wurde in einer Festveranstltung der 120-jährigen Inbetriebnahme der Bahn gedacht.“
„Wir würden sagen, es ist Straupitz, aber Burg ist zum Verwechseln ähnlich“, finden Angelika und Helmut Kommritz aus der Ruhlander Straße in Schwarzheide. Die Ferienwohnung und das Bahnhofs-Café kennt auch Knut Noack aus der Straße der Freundschaft in Lauchhammer. Er fügt hinzu: „Mit der Spreewaldguste ging es nach Lübben, Goyatz, Lieberose und Cottbus. Im Januar 1970 wurden die Verkehrsverbindungen eingestellt.“

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!

 




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