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Damals war's Niederlausitz: Markt mit dem „Langen Hermann“ - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Damals war’s Niederlausitz: Markt mit dem „Langen Hermann“

10. Mai 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg |

Viele Erinnerungen an Geschäfte und schöne Volksfeste auf dem Markt.

Damals war's Niederlausitz: Markt mit dem „Langen Hermann“

Wir trafen uns auf dem Senftenberger Markt – B war richtig

Das Bild passte für Harald Friemert aus Cottbus zu keiner der vorgeschlagenen Antworten: „Es zeigt nämlich den Marktplatz von Finsterwalde. Aber auch so macht rätseln Spaß.“ Aber er irrt, denn es gab viele Zuschriften; alle entschieden sich für Senftenberg „mit dem damaligen Platz der Freundschaft und dem Langen Herrmann, jenem Stahlbeton-Lampenmasten, der Ende der 1990er Jahre abgerissen wurde“, wie Bernd Scholz mailt.
Heidemarie Kube aus der Immanuel-Kant-Straße in Forst schreibt: „So gegen 1970 habe ich im Bettenhaus Moritz Krüger meine ersten abgesteppten Federbetten gekauft. Das Geschäft befindet sich noch heute im Bild hinten links zur engen Bahnhofstrasse.“ Hans Hörenz schildert ausführlich Erinnerungen an den Platz, den er „zigtausendmal als Fußgänger, mehr noch als Radfahrer überquert“ hat.Werner Lehmann aus Spremberg schreibt: „Das Parken ist heute hier generell nicht mehr erlaubt. Dafür ist nordwestlich eine Kopie der Postmeilensäule aufgestellt.
Der in historischer aufwendiger Bauweise rekonstruierte und neugestaltete Markt ist eine Sehenswürdigkeit. Hier finden auch der Peter-Paul-Markt und der Weihnachts- und Wochenmarkt statt. Im Gebäude der Apotheke lebte Anfang der 50er Jahre der Schriftsteller Erwin Strittmatter.“
„Sehr markant ist das schon sehr lange existierende Bettenhaus Moritz Krüger”, schreibt Knut Noack aus Lauchhammer. „In dem Eckhaus gegenüber befindet sich heute ein mobil.com Shop.“ Herbert Ramoth aus Cottbus fallen beim Begriff Senftenberg „die 1947 gegründete Bergingenieurschule, die Lausitzer Seenlandschaft und der gute Ruf der neuenBühne, ehemals Theater der Bergarbeiter“, ein. Aus Großräschen schreibt Helmut Stephan: „Bis vor der Wende trug der Markt noch den Namen Platz der Freundschaft. In der Mitte ist hier noch der Lange Hermann zu sehen. Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschiedene Traditionsmärkte. Im Juni ist der Festgottesdienst für Peter und Paul. Der Markt hieß auch Mägdemarkt, weil an diesem Tag hier die Dienstmädchen für das Folgejahr ausgewählt wurden.“
Allen fleißigen Schreibenden danken wir herzlich.

Weitere Beiträge über das historische Seenland finden Sie hier!




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