Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Damals wars Niederlausitz: Zarte bäuerliche Malerei ziert den Chor - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Dienstag, 11. Dezember 2018 - 15:01 Uhr | Anmelden
  • Facebook
Stark bewölkt
3°C
 

Anzeige

Damals wars Niederlausitz: Zarte bäuerliche Malerei ziert den Chor

23. November 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Damals wars Niederlausitz: Zarte bäuerliche Malerei ziert den Chor

A war korrekt, das Kirchlein steht in Lauta-Dorf

Die Dorfkirche von Lauta gehört zu den allerschönsten der ganzen Lausitz

Immer mehr Themenschnipsel aus NIEDERLAUSITZ 20-19 finden zunehmendes Leserinteresse. Diesmal führt uns das Buch an den Rand des heutigen Kreises Oberspreewald-Lausitz. Es ist sehr erfreulich, wie gut sich viele Leser über ihren engsten Heimatkreis hinaus in der Niederlausitz und deren Grenzregionen auskennen.
Per mail ist Herr oder Frau I. Görden ganz enthusiastisch: „Äußerlich wirkt die Kirche schlicht, wenn auch fast märchenhaft in einer Feldsteinmauer geborgen, über die ein hölzerner Glockenturm ragt. Die Glocke hat einen lieblichen Klang und nimmt das Bilderlebnis im Kirchlein voraus. Welch ein herrlicher Altar mit anmutigen Figuren, die fast liebenswert schauen. Und diese überwiegend in Himmelsblau-Tönen gehaltenen Stationen des Kreuzweges! Jede Figur hat, wenn auch eindimensional gemalt, eine Ausstrahlung. Da sind der Schmerz, das Leiden und das Hoffen zu sehen, aber auch das Dreiste der neben Jesus an die Kreuze gebundenen Halunken. Ich habe das jetzt von Fotos rückerinnert, die ich machen durfte, als ich vor einiger Zeit in der Kirche war. Ich bin gespannt, was darüber im Jahrbuch zu finden sein wird.“
Fred Schreiber meint: „Lauta-Dorf gehörte früher zum Kreis Senftenberg, jetzt ist es Sachsen. In der Kirche war ich noch nicht, aber sie soll wertvoll ausgemalt sein. Man konnte drüber schon in der Zeitung lesen.“
Herbert Ramoth aus Cottbus schreibt: „Wir sehen die St. Laurentius-Kirche, deren Geschichte sich bis ins Mittelalter zurück verfolgen lässt. Nach der sagenumwobenen Laurentiusglocke, die im danebenstehenden Holzturm hängt, erhielt die Kirche auch den Namen. Die Glocke, im Jahre 1512 gegossen, soll aus einer sehr alten Kapelle auf dem Koschenberg stammen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erfolgte der Wiederaufbau der Lautaer Kirche ab Mitte des 17. Jahrhunderts.“
Das fand auch Knut Noack aus der Straße der Freundschaft in Lauchhammer heraus: Die Geschichte der Dorfkirche reicht bis ins späte Mittelalter zurück. 1457 wurde erstmals ein aus Feldsteinen erbautes Gotteshaus als zum Bistum Meißen gehörige Pfarrkirche ‘Lawthe’ urkundlich erwähnt.“ Auch Bernd Hunger aus der Kaltenborner Straße in Guben erkannte: „Das ist die ca. 500 Jahre alte Dorfkirche von Lauta mit dem im Vordergrund freistehenden Glockenturm“. Ebenso schreiben Jochen Kunzmann aus der Karl-Marx-Straße in Großräschen und weitere Leser aus dem Seenland.
„Die sagenumwobene Laurentiusglocke hängt im benachbarten hölzernen Glockenstand. Nach einer aufwendigen Dachsanierung wurde die Kirche 2018 wiedereröffnet“, schreibt Peter Lenhart aus der Straße des Friedens in Schwarzheide.
Dieter Leubauer aus Cottbus stellt fest: „Neben der Kirche befindet sich ein Glockenturm mit zwei Glocken.“ Vom Kircheninneren hat er sogar Bilder.
Gewonnen hat diesmal Peter Lenhart aus Schwarzheide.




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren