Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Damal's wars Niederlausitz: Zwei Türme stehen im Stadtzentrum - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Montag, 18. Februar 2019 - 18:25 Uhr | Anmelden
  • Facebook

Klare Nacht
11°C
 

Anzeige

Damal’s wars Niederlausitz: Zwei Türme stehen im Stadtzentrum

8. Februar 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Damal's wars Niederlausitz: Zwei Türme stehen im Stadtzentrum

Richtig war Antwort C – das markante Profil gehört zum Stadtzentrum von Spremberg

Viele Leser freuten sich über das Fotodokument aus der „Perle der Lausitz“.

Unsere Rätselfrage „ Zwei Kirchtürme dicht beieinander – oder doch nicht?“ wurde gern aufgenommen und ausnahmslos richtig beantwortet. Klaus Jung aus Cottbus schrieb: „Erst hatte ich Senftenberg im Visier weil mir zwei Türme in Spremberg nicht in Erinnerung waren. Dank Google fand ich dann aber heraus, dass der abgebildete rechte Turm zur evangelischen Kreuzkirche in Spremberg und der linke Turm zum Spremberger Rathaus gehören. Also ist Spremberg der gesuchte Ort.“
Unser Leser H.J. Klammer freute sich: „Endlich wieder mal ein Bild aus Spremberg. Es zeigt nicht zwei Kirchtürme, sondern links den Rathausturm am Marktplatz und rechts den Kirchturm der evangelischen Kirche von Spremberg, in der ich auch vor rund 79 Jahren getauft und vor circa 65 Jahren konfirmiert wurde. Das Bild ist von einer Freifläche hinter dem Marktplatz aufgenommen, die bis in die 60er Jahre als zentrale Bushaltestelle in Spremberg fungiert hat. Von dort sind alle Buslinien in die Umgegend abgefahren, nach Welzow, Kochsdorf, Buckow, Döbern und so weiter. Ab 1961 war ich als Busfahrer daran beteiligt. Der Bauboom, wie er auf dem Bild zu sehen ist, begann erst nach der sogenannten Wende.“
Arno Schulz aus Guben merkt an: “Obwohl ich Spremberg nur wenig kenne, wusste ich natürlich sofort anhand der Türme, es ist Spremberg. Rechts der Turm der evangelischen Kreuzkirche, deren Anfänge bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen. Links im Bild der Rathausturm von 1720. Nach mehreren Umbauten, der Zeit entsprechend, wurde in den Jahren 1933/34 das Rathaus in der heutigen Form neu gestaltet.“
Jens Pumpa ergänzte: „Wir schauen auf Spremberg mit Rathaus und Rathausturm sowie die Kreuzkirche. Man errichtete das Rathaus 1706 zunächst als turmlosen Neubau im Barockstil. 1720 erfolgte auf den noch vorhandenen Fundamenten der Turmanbau. Die evangelische Kreuzkirche ist eine spätgotische dreischiffige Backstein-
Hallenkirche mit Baujahr 1509. Die Kreuzkirche ist ein Nachfolgebau, teilweise errichtet auf den Fundamenten eines spätromanischen Vorgängerbaues.“
Wolfgang Schmidt aus Cottbus schrieb uns:“ Zu den Baumaßnahmen kann ich leider nur so viel sagen, dass dort alte Wohnbebauungen abgerissen wurden und neue Wohn-und Geschäftsbauten entstanden. Auch der Marktplatz vor dem Rathaus mit dem Turm wurde neu gestaltet.“
Reiner Höhne aus Welzow bemerkte am Telefon unter anderem: „Hier handelt es sich um die Bauarbeiten am Spremberger Marktplatz. Im Rathaus gab es die beliebte Gaststätte „Ratskeller.“
Ganz persönliche Erinnerungen hat Klaus Reiter: „Gleich auf dem ersten Blick ist zu erkennen das wir in Spremberg sind. Niedersorbisch „Grodk“ genannt wurde 1301 erstmals erwähnt. Der Wegweiser trägt seit August 2013 den Zusatz „Perle der Lausitz“. Rechts sehen wir die Kreuzkirche und links den Turm des Rathauses. Die spätgotische, dreischiffige Kirche stammt aus dem Jahr 1509. Von der Entstehung des Rathauses weiß man sehr wenig, viele Stadtbrände zerstörten das Gebäude immer wieder, aber 1945 überlebte es unbeschadet. Im Vordergrund entsteht eine Einkaufspassage mit Kino. Links neben dem Rathaus ist das Bürgerbüro. Zu DDR Zeiten war das eine Arbeiterunterkunft in der ich selbst 2 Jahre gewohnt hatte. Übrigens war Spremberg 1871 bis 1920 Mittelpunkt des Deutschen Reiches. Dieser Stein befindet sich in der Lassowstraße / Ecke Gartenstraße“. Darauf wies auch Johannes Remenz hin. Die Berechnungen zum Reichsmittelpunkt aus dem Jahre 1872 gingen auf den Geographen Heinrich Matzat zurück, einem Oberlehrer am Spremberger Realgymnasium, dem heutige Strittmatter-Gymnasium. Der Originalstein wurde im März 1988 im Zuge der Vorbereitung von Straßenbauarbeiten geborgen und ist im Heimatmuseum in Spremberg ausgestellt, nur wenige Meter vom Originalstandort entfernt wurde 1991 eine Kopie des Steines aufgestellt. Im Jahre 1918 wurde ein neuer Reichsmittelpunkt berechnet und veröffentlicht. Dieser lag dann bei Krina in Sachsen-Anhalt. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Richtig lagen mit ihren Antworten unter anderem auch Rainer Wollmann aus Hänchen, Ingeborg Karwoth aus Cottbus und Christopher Klaus aus Lauchhammer.

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!

 




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren