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Damals war's Sommertour: Das Schloss Doberlug - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Damals war’s Sommertour: Das Schloss Doberlug

20. Juli 2018 | Von | Kategorie: Damals war´s |

Damals war's Sommertour: Das Schloss Doberlug

Schloss Doberlug war gesucht

Genau gezählt: eine Tür, zwöf Giebel, 52 Räume und 365 Fenster in Doberlug.

Natürlich kennen unserer Leser Schloss Doberlug! Die Antworten waren zum Teil knapp gefasst: Rainer Höhne aus Welzow schreibt: „Das Gebäude war zu DDR Zeiten Militärkaserne.“ Für Heinz Knobloch aus der Stadtpromenade in Cottbus ist wichtig anzumerken: „Vor dem Schloß ist die sächsische Postmeilensäule zu sehen. Nach dem Wiener Kongreß kam die Stadt zu Branden und Knut Noack, Straße der Freundschaft in Lauchhammer, geht auf unseren Bildtext ein: „Die erwähnte Ausstellung fand vom 7.6. bis 2.11.2014 dort statt. Der Anlaß war der 200. Jahrestag des Wiener Kongresses “Burg (Preußen).“
Recht ausführlich nimmt sich Herbert Ramoth der Sache an: „Bei der Sommertour geht es heute von der östlichen Grenze der Niederlausitz im Bober-Gebiet in südwestlicher Richtung quer durch das Niederlausitzer Territorium bis etwa zur westlichen Begrenzung an der Schwarzen Elster im Elbe-Elster-Land. Legt man den Weg auf der Straße zurück, sind 160 km zu fahren, die Luftlinie ist mit rund 120 km etwas kürzer. Schöne große Niederlausitz!
Das Renaissanceschloss Doberlug ist eine Vier-Flügel-Anlage in der Niederlausitzer Heidelandschaft im Elbe-Elster-Kreis. Es hat in den Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte erlebt: viele Bauherren und ebenso viele Schlossherren. Einst von einer ehemaligen Klosterabtei in ein kleines Jagdschloss umgebaut, erfolgte dann in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Fertigstellung als Renaissanceschloss als sogenannter „Jahresbau“: ein Eingangstor (für das Jahr), 12 Giebel (für die Monate), 52 Räume (für die Wochen) und 365 Fenster (für alle Tage).
Im 30-jährigen Krieg erlitt Doberlug Verwüstungen durch schwedische Truppen, 1813 kam Napoleon, später wurde das Schloss auch mal Gefängnis, ab 1906 erfolgten erste denkmalpflegerische Maßnahmen. 1945 bis 1950 lagen hier sowjetische Truppen, danach Übernahme durch die Kasernierte Volkspolizei und die Volksarmee der DDR, die das Schloss 1988 schließlich aufgab, 1999 Beginn der Sanierungsarbeiten durch die Brandenburgische Schlösser GmbH. Seit 2008 befindet sich in den Räumen des Südflügels eine Ausstellung des Fördervereines über das Schloss.
Es lohnt sich Doberlug mit seinem Schloss zu besuchen.“ Unterschiedlichste Details ergänzern unsere Leser. Jens Pumpa aus Cottbus weiß: „Ab 1959 war das Kaserne für das Eisenbahnpionierausbildungsregiment der NVA. In dieser Zeit war das komplette Schlossgelände mit Baracken bebaut.“ Andere erinnern sich an Teiche in der Nähe, an die Klosterkirchem, gar an Einkaufsgelegenheiten.

Weitere historische Beiträge aus der Niederlausitz finden Sie hier!




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