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Die „Perle der Lausitz“ kennt jeder

18. Mai 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Die „Perle der Lausitz“ kennt jeder

Richtig war natürlich Antwort B – Spremberg

Das für seine Zeit typische Straßenbild gehört zu Spremberg.

Ja natürlich war es diesmal ganz einfach – zu einfach, wie uns einige Leser zu verstehen gaben. So schrieb Christopher Klaus aus Lauchhammer: „Mit dem Bilduntertitel „Perle der
Lausitz“ war für mich die Lösung schon klar: Spremberg“. Kurt Noack ergänzte: „Das Bild zeigt die Forster Straße, auch Georgenstraße, im Zentrum. Heute befindet sich dort ein Wohnkomplex“.
S. Menzel aus Guben schrieb uns: „Die letzte Perle der Provinz Brandenburg in der Lausitz ist Spremberg, das Einlasstor in die Niederlausitz, mit einst bedeutenden Handelsstraßen. Die Stadt der Weber, Färber, Walker und der Tuchmacher durfte zweimal im Jahr einen Wollmarkt abhalten. Dieser zog viele Kunden und Gäste in die Stadt der Tuchmacher an den Ufern der Spree. Jede Stadt der Tuche in der Lausitz hatte im Wesentlichen die im Aussehen gleichen Arbeits-, Wohn- und Geschäftsvierteln.“
Gut aufgepasst hatten auch andere Leser: richtig, dieses Foto war bereits früher schon einmal Gegenstand unseres Rätsels. Sicherlich gab es deshalb diesmal keine neuen persönlichen Erinnerungen. Werner Lehmann schrieb damals: „Die historische Aufnahme (um 1910) zeigt wieder die Forsterstraße, auch Georgenstraße genannt, im Bereich vom Markt/Jägerstraße bis Bergstraße, über Forster Brücke. Die Straßennamen wurden übrigens für Spremberg erst im Jahre 1864 erteilt, vorher waren die Stadthäuser nur fortlaufend nummeriert. Diese Ausfallstraße war bei allen Fuhrleuten beim Verlassen der Stadt öfter unbefahrbar und musste über die heutige Bergstraße umleiten. Erst mit dem Bau der Bahnhofsstraße im Jahr 1928 als Notstandsarbeit wurde diese entlastet. Die Wohnhäuser auf dem Bild waren auch gleichzeitig beidseitig Geschäftshäuser. Durch Kriegseinwirkungen und Brandstiftungen sind alle rechts stehenden Gebäude zerstört worden. Heute steht dort ein Wohnkomplex der Gewoba. Zur linken Seite auf dem Bild möchte ich nur erwähnen, die Fleischerei Kadach betreibt seit über 160 Jahren hier
ihr Unternehmen. Zu DDR-Zeiten (um 1980) gab es an der Ecke Seilergasse ein Stadtcafé mit Tanz zur Disko. Ich erkenne im Blick hinter der Brücke bzw. der Bergstraße die ehemalige Realschule, erbaut ab dem Jahre 1861, heute ein Wohnhaus der SWG. Davor Tuchfabrik/Textilwerk-„Levi“ und hinter der Kleinen Spree die Gaststätte bzw. das Gebäude mit heutigem Besitz der Volkssolidarität.“
H.-J. Klammer merkte an: „Hier ist eindeutig die Georgenstraße vom Markt her über die Spreebrücke zum Georgenberg zu sehen. Das Bild muss schon sehr alt sein. Leider wurde durch die Kriegsereignisse die rechte Straßenseite auf dem Bild fast vollständig zerstört, nur das letzte Haus vor der Brücke blieb noch stehen. Davor hatte im Hof einer Ruine nach 1945 eine Fahrradwerkstatt ihr Domizil, ich glaube sie hieß Neumann. Im Hintergrund ist hinter der Textilfabrik an der Ecke Bergstraße das große Haus zu sehen, welches vor ein paar Wochen als Foto abgebildet war. Die auf der linken Seite des Bildes zu sehenden Häuser, so auch das Stadtkaffee, sind vom Krieg verschont geblieben. Ich kann mich an eine Silvesterfeier dort erinnern, das muss 1956 oder 1957 gewesen sein, da wurde auf der gegenüber liegenden, vom Bauschutt beräumten Fläche, ein Feuerwerk abgebrannt.“
Und Norbert Fertig schrieb: „Die Lösung lautet Georgenstraße bzw. alter Georgenberg. Links in der Mitte ist die Fleischerei Kadach. Im Hintergrund das große Gebäude ist das Textilwerk, und davor sieht man eine Gaststätte (im Sprachgebrauch Totenschenke). Vor der Spreebrücke war auf der rechten Seite der Fahrradladen Feiertag. Ich vermute, das Bild entstand ungefähr 1910.“
Die richtige Lösung kannten auch Peter Lenhart, Gisela Mallkowsky und Jochen Kunzmann.




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