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Cottbus: Einst Parkplatz, heute Wohnungen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Cottbus: Einst Parkplatz, heute Wohnungen

Cottbus: Einst Parkplatz, heute Wohnungen
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Cottbus: Einst Parkplatz, heute Wohnungen

26. Februar 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Einst Parkplatz, heute Wohnungen

Gesucht war der Blick aus der Sandower Straße in Gericht des Gerichtes einschließlich Gerichtsturm/Schlossturm

Leser erinnern sich an den Obst- und Gemüsehandel unterm Gerichtsturm

Zahlreiche Zuschriften haben uns zum Rätselbild der vergangenen Woche erreicht. Auf der richtigen Seite befindet sich auch Klaus Herold. Er schreibt: „Hier wurde von der Sandower Straße aus fotografiert. Die Südseite liegt zu beträchtlichen Teilen in Trümmern, da die Häuser abgerissen wurden. Zurzeit werden dort neue Gebäude errichtet, nachdem dort Jahrzehnte eine große Freifläche vorhanden war, beziehungsweise diese als Parkplatz fungierte.“
Herbert Ramoth merkt folgendes an: „Hinter dem Trümmerhaufen und den heute noch stehenden Häusern ist das Amtsgericht mit dem Gerichtsturm zu sehen, der das höchste Bauwerk der Cottbuser Altstadt ist (46 m). Er entstand auf dem Gelände der Ruine des ehemaligen Schlossturms, der 1857 abbrannte und 1876/77 dort erbaut wurde. Von der Goethestraße aus müssten die Stadtmauer und der Tuchmacherbrunnen, der auf die Jahrhunderte alte Cottbuser Tuchmachertradition verweist, zu sehen sein. Der Gerichtsplatz scheidet als Lösung ebenfalls aus, da er vom Standpunkt des Fotografen nicht direkt zu sehen ist. Bleibt also nur noch die Sandower Straße (A) als Lösung. Einst war der Platz am Gerichtsberg mit Marktbuden bestückt, die dann später abgerissen wurden,  wie auf dem Foto zu sehen ist. Auf dem entstandenen Parkplatz entstehen jetzt Eigentumswohnungen, die die Sicht auf den unter Denkmalschutz stehenden Gerichtsberg leider beeinträchtigen.“
Jürgen Klingmüller schreibt: „Diese interessante Aufnahme zeigt den Abriss der Häuser Sandower Straße 36-41 in den 1970er-Jahren (Die Häuser Nr. 33-35 wurden bereits in den 1930er-Jahren abgerissen).  Im Haus Nr. 36 befand sich das bekannte Papier-und Schreibwarengeschäft „Czarniecki“. Neu bebaut wurde das Areal jedoch nicht. Eine zeitlang diente die Fläche als wilder Parkplatz. In den 1980er-Jahren gab es dort eine Obst- und Gemüsehalle.  2015 begann dann auf diesem Areal der Bau von luxuriösen Eigentumswohnungen.“
Horst Hauptmann schreibt: „Bei Betrachtung dieses Bildes werden bei vielen Cottbusern bestimmt viele Erinnerungen wach. Man sieht die Reste der Markthalle am unteren Gerichtsberg. Der Fotograf stand in der Sandower Straße mit Blick in Richtung des Gerichtes, Gerichtsturms und Magazinstraße. Dort wurden an den Markttagen Obst und Gemüse verkauft. Die Häuser am rechten Bildrand gehören zur Sandower Straße, unter anderem das Geschäft vom großen Hilpert. Das Gebäude links vom Gerichtsturm war ein Verwaltungshaus. Heute, also nach der langen Parkplatzzeit, entsteht jetzt ein Neubau mit Geschäften und Wohnungen.“
Gewonnen hat Reinhard Borrmann aus Cottbus.




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