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Forst: Geradeaus Hindenburg, links Löwen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Forst: Geradeaus Hindenburg, links Löwen

29. Juni 2013 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) |

Forst: Geradeaus Hindenburg, links Löwen

Auf der schönen Künstlerkarte war C gesucht – die Löwen

Einige Leser kannten sich in der Rosengarten-Geschichte ganz genau aus
Die Cottbuserin Katrin Lehmann aus der Rostocker Straße zögerte nicht lange: „Der Löwenbrunnen mit den Durstigen Löwen war einer der Höhepunkte auf der im Jahre 1913 in Forst veranstalteten Rosen- und Gartenbau-Ausstellung. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wurde der Löwenbrunnen wiedererrichtet.“
Persönliche Erinnerungen ganz eigener Art weckte das Rosengartenmotiv bei dem Cottbuser Michael Bodo Wunderlich: „Der Herr auf dem Denkmal war Paul von Hindenburg, welcher einst das Amt des Reichskanzlers an Adolf Hitler übergeben hat. Es war aber nach den erst kürzlich wieder installierten zwei Löwen gefragt. Mit dem Rosengarten verbinde ich sehr schöne Erinnerungen, war ich doch als Grenzsoldat in der Wehrinselstraße im damaligen Armeeobjekt stationiert. Wenige Schritte genügten, um während des Ausgangs in den Garten oder in die 1953 im NAW (Nationales Aufbau-Werk) unter großer Mithilfe der Bevölkerung errichtete Gaststätte zu gehen. Hier waren sogar Tanzveranstaltungen und Freilichtkino. Während der Rosengarten-Festwochen, die ca. 10 Tage lang gefeiert wurden, gab es verstärkten Dienst aber auch Sonderausgänge. Da konnte man Konzert-, Theater-, Sportveranstaltungen und Ausstellungen besuchen.“ – Genaue Fakten vermittelt der Cottbuser Georg Müller: „Hindenburg, bescheiden ausgestattet, erfreute sich in einer zwanzig Zentner schweren Bronzestatur (Modellierung Prof. Franz Metzner, Berlin, Entwurf Prof. Georg Mattes, München) der Rosenpracht nur vom 23. August 1936 bis zu seinem Verschwinden in einer Nacht- und Nebelaktion zu Kriegsende. Die ZWEI LÖWEN verweilten nach ihrer Aufstellung zur damaligen Rosengarteneröffnung am 14. Juni 1913 nur kurze Zeit, um sich von hier auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden. Seit dem 28. Mai 2013 sind jedoch daselbst im Pergolenhof wieder Nachbildungen des Paares zu bewundern – tonnenschwer aber außerordentlich anmutig anzuschauen.“ Wir danken allen, die mit uns auf Rätselbildtour waren; gewonnen hat Katrin Lehmann aus Cottbus.




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