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Forst hat sich ganz schnell gemausert - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Forst hat sich ganz schnell gemausert

18. Januar 2019 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Niederlausitz |

Forst hat sich ganz schnell gemausert
Ein Wohn- und Geschäftshaus wird in bester Lage gebaut –
Lösung B traf zu

Im Kern der Rosestadt wurden manche Lücken geschickt geschlossen.

Die Forster selbst hielten sich bei dieser Rätselaufgabe zurück, aber es gab auch von dort Antworten, teils richtige, teils falsch. Genauer: Mehr falsch, denn die meisten Leser, auch von außerhalb, glaubten, dass es die Kaufland-Baustelle sei. Der Supermarkt entstand ja ganz in der Nähe gegenüber dem Rathaus. Hier aber haben wir es mit einem Wohn- und Geschäftshaus zu tun, das früher gebaut wurde als Kaufland. So bemerkt das auch Justus K., der gern anonym sein will: „Forst an der Neiße ist wie kaum eine andere Stadt zerschossen worden und dann auch wie keine zweite mit Wohnblocks lieblos
zugeschustert worden. Dagegen sind seit ‘90, auch wenn nicht alles gut zu heißen ist, ansprechende Lückenschließungen gelungen. Wer Forst und die nicht vielen Brachen, aber auch schönen, erhaltenswerten Villen kennt, stimmt mir vielleicht zu: Man muss kein Prophet sein, um der Stadt als exclusive Unternehmens-Wohnlage eine große Zukunft vorherzusagen. Das klingt ebenso geheimnis- wie hoffnungsvoll. Vielen Dank. Reiner Höhne aus der Spremberger Straße in Welzow, Rainer Wollmann aus dem Tannenweg in Kolkwitz-Hänchen, Knut Noack aus der Straße der Freundschaft in Lauchhammer und andere wussten oder rieten richtig: „Es handelt sich um ein Büro- und Geschäftshaus, das gebaut wird.“ Klaus Reiter aus dem Eschenweg in Cottbus bemerkt: „Wir sehen hier die Stadtkirche St. Nikolai am Markt in Forst. Diese stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert. 1400 wurde mit dem Kirchenbau begonnen, so wie man ihn heute kennt. Das Gebäude welches im Vordergrund entsteht ist ein Büro- und Geschäftshaus. Unter anderem ist dort auch die Mäc Geiz Handelsgesellschaft drin.“ Mehrere Leser gehen auf die Kirche ein, die, so S. Franke per mail, „erst kurz vor der Wende, ebenso wie die Kirchen in Cottbus und Lübben, wieder ihre Turmhabe bekam. Im Krieg waren die Kirchen zerstört worden. Manche, wie in Guben, sind es bis heute.“
Auch an den sächsischen Premierminister Graf Brühl wird erinnert, dem, so Frank Sauer aus Cottbus, „Forst und Pförten im 18. Jahrhundert gehörten. Brühl stark am Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 und wurde in der Gruft der Kirche seiner Standesherrschaft, also hier in Forst, beigesetzt.“
Vielen Dank für das Interesse an unserer Zeitreise durch die Niederlausitz. Gewonnen hat diesmal Brigitta Albrecht aus Cottbus.




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