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Forst: Theaterkarten vom Uhrmacher - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Forst: Theaterkarten vom Uhrmacher

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Forst: Theaterkarten vom Uhrmacher

15. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) |

Forst: Theaterkarten vom Uhrmacher

Das kleine Haus vor dem Forster Hof wurde in den 70er Jahren abgerissen

Vor dem Forster Hof stand einst ein Haus, in dem viel Leben steckte
Gisela Frenzel schreibt: „Es handelt sich bei diesem Haus um jenes in der Cottbuser Straße 22 E neben dem Forster Hof. Laut Forster Stadtbuch von 1935 lebten in diesem Haus der Uhrmachermeister Reinhold Neumann, der Studienassessor Henry Baumgärtel, Emma Ja-ckisch, die Hebamme Elisabeth Koinzer, die Geschäftsinhaberin Erna Neumann, der Arbeiter Max Neumann, der Arbeiter Gustav Schulz und die Nopperin* Hedwig Suchy. Das Korsett-Spezialhaus „Viktoria“ wurde von E. Deppe geführt. Nach 1945 erinnere ich mich an die Geschäfte links der Haustür. Da war „Zigarren Förster“ und „Elektro Kölling“ (später Lottoannahmestelle). Rechts der Haustür war die Drogerie Mierows. Nachfolgender Inhaber war P. Poldrack. Der Forster Hof war 1935 in Besitz des Gastwirtes Max Schleitzer. Als es in Forst um den Wohnungsbau ging, wurde dieses Haus abgerissen. Links das Schild führt zu einem Garagenhof, der in seinem Durchgang in die Kleine Leipziger Straße mündete.
Annemarie Krause weiß: „Dieses kleine Geschäftshaus neben den Forster Kammerlichtspielen fiel auch in den 1970er Jahren dem Abriss in der Innenstadt zum Opfer. Ich erinnere mich an Geschäfte wie Drogerie Poldrack, ein Zigarrengeschäft und Elektro-Kölling. Die Aufnahme muss sehr alt sein, denn das Schuhgeschäft Neumann befand sich in den 1930er Jahren auf der gegenüberliegenden Seite der Cottbuser Straße, wo meine Kinderschuhe gekauft wurden.“
Thomas Methe erinnert sich noch an frühere Zeiten und schreibt: „ Das linke kleinere Haus war um 1900 eine Weinhandlung. Auch eine Weinprobierstube war darin. Diese gehörte zur damaligen Zeit dem Hotelier Alwin Härtel. Auch das rechte Gebäude führte Alwin Härtel bis zu seinem Tod im Jahr 1911. Im kleinen Gebäude war 1913 unter anderem der Uhrmachermeister Reinhold Neumann drin, der auch Eintrittskarten für das Theater verkaufte.

* Eine Nopperin (auch als Knoter oder Knoterin) prüfte Waren auf Knoten, Noppen oder sonstige fremdartige Fasern.
Es wurde also die Qualität geprüft. Abgerissene Fäden wurden wieder zusammengeknüpft. Ihr Einsatz war überall dort, wo Garne verarbeitet wurden.




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