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Für’n Groschen Kraut - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Für’n Groschen Kraut

6. April 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus, Damals war´s |

Für’n Groschen Kraut

A – Döbbrick war richtig

 

Wir führten Sie diesmal an den Stadtrand, nach Döbbrick. Renato Harlos vom Heidering fühlte sich „40 Jahre zurückversetzt. Ich war damals für meine Oma und Opa bei Linke immer einkaufen. Dort war auch Samstag geöffnet. Am liebsten kaufte ich die Negerküsse, wenn es die gab. Heute ist es ein Wohnhaus.“ Angelika Regel, „eine treue Leserin“ von den Alten Wiesen, schreibt: „Der Laden Sigfried Linke war neben dem Dorf-Konsum das bessere Geschäft, weil Frau Linke manchmal Sachen hatte, die man im Konsum nicht bekam. Das Einkaufen hat Spaß gemacht. Dort gab es auch die allerleckersten Spritzkuchen.“
Roswitha Noack aus der Alten Bahnhofstraße in Peitz erinnert sich: „Es gab nichts schöneres, als in der Pause für 5 Pfennige ein Brötchen und für 10 Pfennige Sauerkraut in der Tüte bei Frau Linke zu kaufen.“
Genau definiert Helga Müller: „Dieses Grundstück gehörte Albert Szonn. Wohnung, Laden und Bäckerei im Hinterhaus waren an Siegfried Linke vermietet. Nach dem Tod von Siegfried Linke betrieb seine Frau Lydia Linke noch den kleinen Lebensmittelladen.“
Gewonnen hat Mandy Freitag, die vergaß, ihre Adresse zu mailen!




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