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Guben: Blick von der Theaterinsel - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Guben: Blick von der Theaterinsel

12. Januar 2008 | Von | Kategorie: Bilder aus der alten Neißestadt Guben |

Guben: Blick von der TheaterinselBlick von der Theaterinsel
Unsere seltene Fotografie von der Theaterinsel hat viele Leser beeindruckt. So erzählt Günter Schulz aus Guben: „Erst möchte ich sagen, dass mit der Bote sehr gut gefällt. Ich schicke die Zeitung auch Bekannten, die aus Guben sind, und jetzt woanders wohnen, auch in die alten Bundesländer. Natürlich ist das Bild auch sehr schön. Es zeigt die ehemalige Schützenhausinsel, wo auch das Theater drauf stand. Der Blick geht in Richtung Neißebrücke, rechts war das Café Schönberger, da war dann ein Möbellager drin, auch die Kreisredaktion der LR war dort untergebracht und jetzt ist der Zoll dort.“
Kerstin Borutzki aus Guben ergänzt zum Café Schönberger: Das lange Haus an der Seite ist im vergangenen Jahr abgerissen worden. Es hatte noch Einschusslöcher vom Krieg. Das Gerichtsgebäude ist verdeckt. Auf der Insel haben wir erst vorigen Monat die Grenzöffnung gefeiert.“
Rita Krause aus der Sprucke erinnert sich: „Das Foto ist von der Theaterinsel aufgenommen, da sind wir als Kinder oft hingegangen. An das Café Schönberger kann ich mich noch gut erinnern. Die evangelische Klosterkirche ist an der Seite zu sehen. Die Neißebrücke ebenfalls.“
Bisher nicht erwähnt wurde ein Haus, das Bärbel Koschack beschreibt: „Man sieht das Central-Hotel mit Kaffee Schönberger. In einem der angrenzenden Häuser wohnte von 1948 bis ca. 1970 meine Tante. Bei Besuchen stand ich oft an dem Geländer und schaute auf die Neiße und auf das zerstörte Gubin.“ Hildegard Jakob schreibt zum Theater selbst: „Hier war ich mit meinem Bruder im Theaterring, um uns manches schöne Lustspiel anzuschauen…
Ich glaube die Brücke wurde große Neißebrücke genannt, weil wir auch noch die Achenbach- und die Schlachthofbrücke hatten. Rechts im Bild ist die Klosterkirche, in der ich im März 1936 konfirmiert wurde. Die große Neißebrücke war mein Weg zur Arbeit zur Berlin-Gubener Hutfabrik, genannt Sibirien, warum weiß ich nicht. Sonnabends wurde auch noch gearbeitet, wöchentlich 48 Stunden. Im Sommer fuhr ich mit dem Fahrrad und im Winter, wenn die Schnee zu hoch und die Kälte zu große war, mit der Bahn. Ich glaube, heute wäre das unmöglich für unsere Jugend, wo es doch so schöne Autos gibt.“




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