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Heute nennt man es das Sportzentrum

4. Mai 2018 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus, Damals war´s |

Der Name „Max-Reimann-Stadion“ ist fast in Vergessenheit geraten

 

Heute nennt man es das Sportzentrum

Richtig war in dieser Anwort C – das Max-Reimann-Stadion

 

Auch in dieser Woche wussten fast alle Einsender die richtige Antwort: richtig war natürlich Lösung C – Max-Reimann-Stadion.
Reinhard Borrmann oder Michael Kuhrt aus Cottbus waren sich da völlig sicher.
Hans Jung nannte sogar den Standpunkt des Fotografen: „Das Foto wurde von der Hermann- Löns-Straße, in der Nähe der Wendeschleife aufgenommen.“
Klaus Reiter schrieb uns: „Wir sehen das Max-Reimann-Stadion mit Kampfrichterturm von der Hermann-Löns-Straße aus. Am 30.11.1948 wurde beschlossen, auf der 1945 zerstörten Sportanlage ein neues Stadion zu bauen. Es wurde nach dem (west-)deutschen Politiker Max Reimann (DKP), geb. 31.10.1898, benannt. 1951 fanden die ersten Radrennen statt und im August 1952 wurde es mit 20 000 Zuschauern eröffnet. Seither fanden viele Veranstaltungen im beliebten Stadion statt. Ich selbst war dort zur Kinder- und Jugend-Spartakiade. Stadionerneuerungen wurden 1979 und 2002 durchgeführt. Nach der Wende traten dort Udo Lindenberg und die Kelly-Family auf. Eintritt übrigens 10 DM. Weit über die Grenzen hinaus ist das Leichtathletik-Meeting bekannt geworden. Organisator war Ulli Hobeck, aber aus finanziellen Gründen wurde es 2012 eingestellt. Hoffentlich gibt es noch viele Wettkämpfe und Veranstaltungen dort.“
Auch Katrin Lehmann wusste: „Am 16. August 1952 wurde das Max-Reimann-Stadion in Cottbus feierlich eingeweiht. Seinen Namen erhielt es nach dem damaligen Vorsitzenden der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands). Das Areal zwischen der Dresdener Straße, der Bautzener Straße, der Humboldt-, Hermann-Löns- und der Johann-Mantel-Straße war in den 1930er Jahren bereits ein kleines Sportzentrum. Hier hatten die Mitglieder des Männer-Turnvereins 1861 auf städtischem Gelände eine Sportanlage errichtet. 1945 war alles durch Bomben zerstört, der MTV 1861 bestand auch nicht mehr. Das Bild zeigt den Eingang zum Stadion von der Hermann-Löns-Straße. Zu sehen sind die Umkleidekabinen und der Turm, der auch als Sprecherturm bezeichnet wurde.“ Gleichzeitig bedauerte sie:  „Der Name ‘Max-Reimann-Stadion’ ist fast in Vergessenheit geraten. Heute wird die ganze Anlage Sportzentrum genannt – und so heißt auch die Straßenbahnhaltestelle.“
Ramiro Lehmann erinnerte sich: „Während meiner Schulzeit wurden unsere Sportfeste entweder im Stadion der Eisenbahner oder eben hier, im Max-Reimann-Stadion, durchgeführt. Das Max-Reimann-Stadion war auch schon Etappenziel bei der Internationalen Friedensfahrt, so auch am 15. Mai 1977 als Bernd Drogan (SC Cottbus) vor über 25.000 begeisterten Zuschauern Etappensieger von Berlin nach Cottbus wurde.“
Klaus Pototschnik hat einen ganz persönlichen Bezug zum Stadion: „ Ein gelungenes Foto. Früher war hier mehr los. Gern erinnere ich mich an unser Betriebssportfest im Max-Reimann-Stadion. Im gläsernen Turm war ich als Stadionsprecher eingeteilt“

Die richtige Lösung kannten auch Susanne  Haupt und Hel ga Jung.Vielen Dank allen fleißigen Schreibern. Gewonnen hat diese Woche Klaus Pototschnik aus Cottbus.
Herzlichen Glückwunsch!




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