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Cottbus: Das liebe Drebkau im Herzen bewahrt

25. August 2012 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Das liebe Drebkau im Herzen bewahrt

Die Kirche in Drebkau war gefragt; sie kann beim Brunnenfest am 1. September innen besichtigt werden

Das liebe Drebkau im Herzen bewahrt / Unsere letzte Sommertour-Rätselbild-Station war die Gute Stube in Drebkau
Die Drebkauer Kirche in der Fassung von 1898 ist auf unserem Bild zu sehen. Dieter Wilk aus Drebkau erläutert: „Links ist das Ladengeschäft von Sattlermeister Alfred Meyer zu erkennen, dahinter seine Werkstatt, die nicht mehr steht.“ Ortsvorsteher Wilk fügt Ausführungen zur Kirchengeschichte an, die Sie in dieser Ausgabe auf Seite 5 lesen.
Wunderschöne Erinnerungen an Drebkau hat Kathrin Heger: „Ich wurde im August 1965 in Cottbus geboren und meine Mutti und mein Onkel stammen aus Drebkau, somit auch meine Großeltern mütterlicherseits. Sie fanden hier nach dem Krieg eine neue Heimat, wo dann auch meine Mutti und mein Onkel in der Haagstraße geboren wurden und aufwuchsen. Die Haagstraße hatte dieses alte Kopfsteinpflaster, das ich sehr liebe. Es reichte bis zur Kirche, denn die befindet sich nur einen Steinwurf entfernt. Oma und Opa hatten einen schööönen großen Garten, wo wir gern gespielt und geholfen haben. Omas Rosengarten war besonders schön, denn fast ganz Drebkau kaufte hier Rosen ein. Den letzten Strauß den Oma erntete, bekam ich, jedes Jahr an meinem Geburtstag und den Duft hab ich bis heut’ in meiner Erinnerung. Mein Onkel wohnt noch mit meiner lieben Tante in Drebkau. Erst heut morgen bekam ich einen Geburtstagsanruf von den beiden, und da waren sie wieder, die Erinnerungen.
Als mein Bruder und ich Kinder waren, verbrachten wir unsere Ferien und freien Tage in Drebkau. Es war eine unbeschwerte Zeit und wir haben auf unseren Rädern mit anderen Kindern Drebkau von allen Seiten her erobert, Streiche gemacht und eine tolle Zeit gehabt. Ich kenne bis heute alle Winkel in Drebkau, und wenn ich mal da bin, geh’ ich in die Kirche und zünde ein Licht für meine Großeltern an, denn sie leben leider nicht mehr. Ich hab’ alles von Drebkau in meinem Herzen bewahrt.“
Dorothea Wilke aus Cottbus denkt gern an die Schiebell- und Schützenfeste ihrer Jugend: „Hier bin ich aufgewachsen, habe 1945 den Beschuss der Kirche erlebt. Ich bin in Drebkau acht Jahre zur Schule gegangen, wurde in dieser Kirche getauft, konfirmiert und habe in ihr vor 60 Jahren geheiratet.“ Barbara Reuter aus Drebkau, die heute das Billett für unsere gemeinsame Parkbahn-Salonfahrt gewinnt, meint: „Im Innern der Kirche ist noch viel zu tun; es werden sogar Lampen als Spenden genommen.“




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