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Scherbelladen und Kinderwagen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Scherbelladen und Kinderwagen

21. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst (Lausitz) |

Scherbelladen und Kinderwagen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die ehemalige Poststraße mit der Post im Hintergrund gesucht

Leser erinnern sich an die ehemalige Poststraße und die dortigen Geschäfte

Mehrere Leser haben die korrekte Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch M. Meier: „Das letzte Bild zeigt die heute nicht mehr existierende Poststraße. Die rechts und links einmal vorhandenen Häuser wurden im Zusammenhang mit der Erneuerung der Berliner Straße und des Berliner Platzes radikal abgerissen. Über die Post ist schon mehrfach etwas geschrieben worden, das schlichte Aussehen bekam sie, nachdem sie bei der weitgehenden Zerstörung unserer Stadt im Zweiten Weltkrieg abgebrannt war. Ich möchte mich auf die beiden Geschäfte auf der rechten Bildseite konzentrieren. Sie gehörten jahrzehntelang der Konsumgenossenschaft Forst und waren mit dem Warenangebot bei den Kunden sehr beliebt. Im Eckladen gab es Haushaltwaren, deshalb nannten ihn manche Scherbelladen, weiterhin Kinderwagen und zeitweilig Mopeds, für die es lange Wartelisten gab Als Leiterin fungierte Frau Richter, sehr resolut und kompetent, Von den damals dort tätigen Verkäuferinnen leben noch Frau Noack, Frau Jurchen und Frau Beier. Jürgen Schneider übernahm nach der Ausgliederung des Sortiments die Fahrradverkaufsstelle in der Hochstraße, nach der Wende privat. Im rechts erkennbaren Geschäft gab es unten Täschnerwaren und Bürobedarf, im oberen Stockwerk befand sich eine Spielwarenabteilung mit dem Sortiment Modelleisenbahnen, die immer viele Kinder anlockten. Frau Matschke war dort, ebenfalls langjährig, die Leiterin. Frau Fritschler, die dort als Verkäuferin tätig war, wird sich sicherlich gefreut haben, ihre alte Wirkungsstätte im Märkischen Boten abgebildet gesehen zu haben.“
Steffanie Dommaschk schreibt: „Zum Rätselbild kann ich folgendes berichten: Die Straße im Vordergrund ist die Poststraße, diese gibt es nicht mehr. Rechts in dem unschwer zu erkennenden Spielwarenladen war ich als Kind gern. Er ging über zwei Etagen und hatte einen Holzdielenfußboden, der, glaube ich mich zu erinnern, knarrte. Dort habe ich, als ich Mumps hatte und mit meiner Mutter vom Arzt kam, einen kleinen Schlitten mit Puppe bekommen, den ich heute noch besitze. Der Turm geradezu gehört zur Post, und die Straße davor ist die Berliner Straße.“
Gewonnen hat diese Woche Steffanie Dommaschk.
Herzlichen Glückwunsch!




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