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Region: Mit einem Hochrad hat es angefangen

24. Januar 2020 | Von | Kategorie: Damals war´s |



Weitere Beiträge über das historische Guben und das Umland finden Sie hier!

 

Aus Guben kommt Detlef Uibel, bundesdeutscher „Trainer des Jahres“ 2018

 

Region: Mit einem Hochrad hat es angefangen

Der Name des Einsenders hat es verraten: B war richtig – Guben

 

Forst, Guben oder Welzow? Alle drei Orte kamen in den Einsendungen vor. Aber keineswegs nur aus Guben (was zutraf) kamen die richtigen Lösungen. Der Name des Einsenders, Horst Uibel, hat allen, die sich etwas für Radsport interessieren, den entscheidenden Wink gegeben. Ja, das ist der Vater von Detlef Uibel, Bahnradsportler und jetzt Bundestrainer, gerade erst in Baden-Baden als „Trainer des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Ein Gueneer Junge! Er lebt heute in Illmersdorf bei Cottbus.
Ganz aus der Nähe mailte uns Sven Bürger: „Es hätte ein Hochrad gezeigt werden sollen. Denn damit begann das Radfahren in Guben, das letztes Jahr 130jähriges Jubiläum beging.“
Das Foto, vermutlich aus den späten 1940er oder frühen 1950er Jahren, zeigt den Geist der Zeit, die Leidenschaft und den Stolz, die Niederlausitzer Sportler schon immer zur Schau trugen.
Christopher Klaus aus der Otto-Hurraß-Straße in Lauchhammer, Ingeborg Karwoth aus der Forster Straße in Cottbus, Jochen Kunzmann aus der Karl-Marx-Straße in Großräschen und noch einige andere „Auswärtige“ tippten auf Guben. Gert Richter aus Alt-Deulowitz stellt klar: „Da Horst Uibel aus Guben kommt und dies ein Bild aus seiner Jugendzeit ist und da ich es schon einmal gesehen habe, kann ich nur auf B, Gubener Radsportverein tippen.“ Jens Pumpa aus der Rostocker Straße in Cottbus hat recherchiert: „2019 wurde 150 Jahre Radfahren in Guben gefeiert. Grundlage dieses Jubiläums sind die Forschungen von Horst Uibel. Der Vater von Radsportbundestrainer Detlef Uibel hat die Geschicke des Gubener Radsports viele Jahre entscheidend mitgeprägt und inzwischen eine Chronik des Radsports an der Neiße erarbeitet. Dem Gubener Radsportverein gehören aktuell rund 40 Mitglieder an.“
Tatsächlich soll sich der Schlossermeister Hugo Pietsch im Jahre 1869 mit einem selbstgebauten Velociped, einem Hochrad, auf die holprigen Gubener Straßen gewagt haben, worüber das Lokalblatt aufgeregt berichtete. Die ersten Tretkurbelräder weltweit waren erst in den 1840er Jahren aufgetaucht und erschreckten die braven Bürger mehr, als dass sie sie erfreuten. In vielen Städten wurde das Radfahren polizeilich verboten. Guben aber machte sich auf zum Velo-Siegeszug…
Vielen Dank allen Rätselfreunden. Danke nochmals Herrn Uibel für das Bild. Gewonnen hat Gert Richter aus Guben.

meyer
Author: meyer




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