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Schuko-Steckdosen eingetauscht - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Schuko-Steckdosen eingetauscht

10. März 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Schuko-Steckdosen eingetauscht

Richtig war Antwort B: Wir hatten in unserer letzten Ausgabe das Textilkombinat Cottbus (TKC) gesucht

Leser erinnern sich an das ehemalige Textilkombinat Cottbus (TKC)

Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Klaus Reiter. Er schreibt: „Wenn man heute in das TKC-Einkaufscenter geradeaus bis hinten geht, dann standen dort auf der rechten Seite die Großrundstrickmaschinen. Ich habe von 1975 bis 1989 dort als Elektromonteur gearbeitet. Das TKC wurde 1969 eingeweiht und konnte alle Produktionsschritte unter einem Dach vereinen. Es gab Strickerei, Färberei, Zuschnitt und Nähhallen. Die Chemiefasern wurden aus Guben angeliefert und in Cottbus zu Bekleidung verarbeitet. Sehr bekannt war ‘Präsent 20’. Im Jahr  1978 wurde der Cord-Stoff entwickelt, für diesen gab es auf der Leipziger Messe sogar die Goldmedaille. Gut war, dass sich alle Gewerke auf diesem Gelände befanden. Man hat sich Schuko-Steckdosen in die Arbeitsjacke gepackt und konnte dann diese gegen Dachrinnen, Farbe oder Nähmaschinenteile tauschen. Leider wurde die Textilindustrie in Cottbus nach der Wende fast völlig platt gemacht, und sehr viele Menschen verloren ihre Arbeit.“
Eleonore Kühnel schreibt: „Viele Cottbuser haben noch Erinnerungen an das TKC. Die dort hergestellten Stoffe waren sehr beliebt. Doch nach der Wende wurden tausende Arbeiter und Angestellte arbeitslos. Heute befinden sich dort die Edeka-Einkaufszentrale und andere Geschäfte.“
Die richtige Lösung kannten auch  Klaus Herold, Rainer Wollmann, Dr. Klaus-G. Thiemann, Heinz Knobloch, Diethart Schulz, Andreas Lahr und weitere Leser.




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