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Cottbus: Spree war nicht mehr hörbar

23. September 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus |

Cottbus: Spree war nicht mehr hörbar

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Cottbuser Spreewehrmühle gesucht

Leser erinnern sich an die alte Cottbuser Spreewehrmühle

Mehrere Leser haben die korrekte Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Herbert Ramoth. Er schreibt: „Nach der interessanten Sommertour wieder in Cottbus angekommen, zeigt das erste Rätselfoto die Spreewehrmühle im Cottbuser Norden etwa in den 1950er-Jahren. Den Namen erhielt die Mühle vom Spreewehr, das im Laufe der Zeit sein Aussehen ständig veränderte. Schon sehr früh wurde die Cottbuser Spreewehrmühle als herausragendes Werk der Wasserbaukunst gewürdigt. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage intensiv als Getreidemühle genutzt. Die Stilllegung erfolgte 1959. Der Leerstand der Gebäude in den 1990er-Jahren waren dem Bauwerk nicht dienlich. Mit der Privatisierung und umfangreicher Renovierung
wird die beliebte Gaststätte nunmehr als Ausflugslokal genutzt.  Mit der Gründung des Spreewehrmühlenvereins im Jahr  2007 wurde dieser dann der Betreiber der Mühlenanlage. Eine umfangreiche Restaurierung des Gebäudes einschließlich der Mühlentechnik machte es möglich, zum Mühlentag 2015 die Spreewehrmühle im Leerlauf-Schaubetrieb wieder zu betreiben.  Für diese Leistung gilt Dank und Anerkennung den Initiatoren und allen Mitwirkenden, die dieser touristisch wertvollen Einrichtung wieder zu neuem Leben verholfen haben.“
Katrin Krüger merkt an: „Im Sommer 1979 war ich Studentin an der damaligen Ingenieurhochschule Cottbus. Ich habe von Beginn an (1978) mit Kind studiert. Damals gab es noch sogenannte Studentensommer, wo alle Studenten irgendwo in der DDR aushelfen mussten. Da ich wegen meinem einjährigen Kind nicht wegkonnte, das hier den Krippenplatz hatte, wurden wir  (vier Studenten) hier in Cottbus an der Spreewehrmühle eingesetzt. Die Wand auf dem Foto haben wir instandgesetzt und mehrfach gestrichen, neue Ring-anker eingezogen und mancherlei anderes. Das Interessante war, dass man das Rauschen der Spree, damals noch ganz nah dran, nach zwei Tagen überhaupt nicht mehr gehört hat.“
Anmerkung der Redaktion: Die Spreewehrmühle war nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Anlage ihrer Art, die für die Cottbuser wieder Mehl mahlte. Die Gaststätte musste bereits im Jahr 1960 wegen ihrer Baufälligkeit abgerissen werden. Ein halbes Jahrzehnt später öffnete aber das noch immer bestehende Restaurant. Und anno 1968 kam der Cafégarten mit weit über 600 Plätzen hinzu. Übrigens: Im kommenden Jahr jährt sich die Eröffnung des Mühlenmuseums zum 30. Mal. Vielleicht ein Anlass für ein kleines Fest?
Gewonnen hat diesmal Katrin Krüger aus Cottbus.
Herzlichen Glückwunsch!




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