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Spremberg: Bei Hochwasser wurden Brücken mit Eisenträgern beschwert - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Spremberg: Bei Hochwasser wurden Brücken mit Eisenträgern beschwert

8. September 2012 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg |

Spremberg: Bei Hochwasser wurden Brücken mit Eisenträgern beschwertBrücken waren noch aus Holz / Rätselfoto zeigt die alte Forster Brücke, wohl in den Zwanziger Jahren
Hans-Joachim Nevoigt schreibt: „Wieder ein altes Foto von Spremberg, aber auch nicht 100 Jahre alt. Ich würde sagen, das ist das große Hochwasser von 1928. Ich habe damals noch nicht gelebt. Es ist aber die alte Forster Brücke zu erkennen. Sie besteht von oben bis unten aus einer Holzkonstruktion. Ausnahme war das Geländer, welches aus Eisen war. Erst in den 30er Jahren wurden alle vier großen Brücken modernisiert. Mit Verwendung von Beton und Stahl konnte man eine höhere Tragfähigkeit erreichen, die auch aus militärischen Gründen beabsichtigt war. Die Fahrbahn und die Gehwege hatten einen Holzbohlenbelag.Es hat immer schön geklappert, wenn ein Pferdefuhrwerk kam. Von den luftbereiften Pferdefuhrwerken gab es noch nicht so viel. Bei diesen großen Hochwassern hat man die Brücken noch mit Schienen und Eisenträgern belastet, um ein Aufschwimmen zu verhindern. Hierzu gibt es noch viele Fotos. Wir hatten auch welche, die sind uns aber 1945 abhanden gekommen. Da stand das Wasser in der Bergstraße, Pfortenstraße, Mühlenplatz, vor dem Gesellschaftshaus (Kreiskulturhaus) u.s.w. Das alte Wohnhaus gehörte dem Tischlermeister Weidlich und links daneben das Betriebsgebäude mit Tischlerei und Lager. Auch war da mal ein Polsterer Fruhner drin. Im Wohnhaus unten wohnte Emil Schmeißer (Malerbetrieb), später Georg Fillauer Rundfunk. Am Haus die Werbung warb für Foto-Franke und das Fuhrgeschäft Paul Künstler. Im Nachbarhaus war die Buchdruckerei von Mrosk und Musikinstrumente.“ Danke!




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