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Sommertour-Idylle vor mehr als 100 Jahren zeigte das Stadtschloss von Drebkau, das jetzt restauriert wird

Damals war´s | Von | 30. Juni 2012

damals120630_cbSchiefer Turm zu Drebkau / Das Schloss wird grad liebevoll restauriert
„Gerade noch vor 12 Jahren war’s denn möglich, nahe Cottbus ein Pisa-Double bestaunen zu können, und zwar in der Schlossstraße zu Drebkau. Der schlanke, quadratische Turm, fast doppelt so hoch wie das Schloss selbst, hatte sich bedenklich zur Seite geneigt und musste schließlich abgetragen werden. Dafür mühte sich die Kommune um Restaurierung des Schlösschens, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Nahebei auch eine einladende Gastlichkeit, der Familienbetrieb der Kerkows.“ So schreibt uns Georg Müller aus Cottbus.
Aus Forst meldet sich Thomas Methe, Grabenweg. Auch er kennt Kerkows Pension und Gasthof ‘Am Schloss’, und schreibt weiter: „Im Amt gibt es auch den Landgasthof Schönknecht und in der Stadt selbst den Gasthof ‘Zu den Drei Kronen’ oder Inge’s Bistro von Ingeburg Kamenz.“ Für unsere Sommertour ist es natürlich wichtig, unterwegs Einkehr zu finden.
Gisela Schmidt schickt uns eine Karte aus der Potsdamer Straße in Cottbus und findet: „Drebkau ist klein, aber oho! Das Museum mit der bekannten Ostereiersammlung ist einsame Spitze. Im Brauhaus der Gebrüder Kircher wird das Cottbuser Bier gebraut. Im Herbst findet ein Drachenfest statt, und erst kürzlich war die Einweihung des neuen Rasthofes.“
Mit einer Karte aus Pförten/Brody signalisiert der Cottbuser Otto Blunck, dass er ebenfalls auf Lausitz-Sommertour ist, fand aber trotzdem Zeit zum Nachschlagen: „Schon 1364 wurde die Stadt als ‘Feste Burg’ in den Urkunden erwähnt. Nach wechselnden Herrschaften übernahm die sächsische Familie Schiebell 1776 Schloss und Gut. An dem historischen Bau wird zur Zeit fleißig rekonstruiert. Hinter dem Schloss befindet sich ein romantischer, verwilderter Landschaftspark.“
R. Lehmann aus Cottbus vermittelt uns, dass Drebkau in früheren Jahren immer zum Kreis Calau gehörte. Einst war das Städtchen „nahe bei einer Wasserburg“. Aber das ist wohl lange her. Zuletzt gehörte das Schloss adligen Erben, die in Dänemark saßen. Sie haben es an die „Anhalter Kohlenwerke“ verkauft. Und weil die Bergleute seither rundum schürften, wird wohl der Turm ins Wanken geraten sein.



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