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Kommentar: Was kommt wirklich

Kommentare | Von | 30. November 2019

Kaum jemanden hat es überrascht, am allerwenigsten den Cottbuser Oberbürgermeister, und dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Der Umzug des Brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur von Potsdam nach Cottbus war vom Rot-Roten Kabinett gegen heftige Proteste vor allem aus der märkischen Kulturszene beschlossen worden und ist nun beinahe beiläufig in einem Radio-Gespräch von der neuen Fachministerin abgesagt worden. Auch die gehört, wie ihre ohne bekannte Gründe kaltgestellte Vorgängerin, der SPD an. Einer Partei, die womöglich aus der Niederlausitz Stimmen von Wählern bekam, weil sie den Schwindel geglaubt haben. Immerhin hat auch der Ministerpräsident im lokalen Wahlkampf heftig damit geklingelt. Nun will sich die neue Ministerin befleißigen, die BTU, die Lausitzer Kultur und überhaupt den Süden zu stärken. Sagt sie.
Niemand schmollt in Cottbus, weil die Potsdamer Potsdam schöner finden. Hier an der Spree wissen die Leute, was sie haben und sie haben definiert, was sie brauchen. Ein Ministerium gehörte eigentlich nie dazu. Hingegen sehr wohl eine deutlich gestärkte und endlich mit einem Präsidenten oder einer Präsidentin ausgestattete Alma Mater, die sich gewachsen zeigt, als Partner des CTK universitäre Medizinerausbildung aufzubauen. Das ist versprochen und, so Woidke vor der Wahl, finanziell abgesichert. Wird das bunte Kabinett daran festhalten? Klare Worte dazu wären hilfreich für eine Aufbruchstimmung hier an den Tagebaukanten. Auch das zweite Bahngleis wird dringend benötigt und lässt sich nicht mit Sprüchen über Service-Modelle an hiesigen Bahnsteigen wegreden. Von Instituten wurde gesprochen, die hier entstehen und von ICE-Werkstätten traumhafter Größe.
Zu all den Punkten herrscht weit verbreiteter Zweifel, weil das Vertrauen in Politiker-Worte auch mit dem Umzugs-Windei nicht eben gestärkt wurde. Was also kommt wirklich? J.H.



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