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Freie Sicht für neue Böschung - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Freie Sicht für neue Böschung

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Freie Sicht für neue Böschung

20. Januar 2017 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

Freie Sicht für neue Böschung

Die Rodungsarbeiten am Ostufer des Sedlitzer Sees sind weitgehend abgeschlossen Foto: LMBV

Am Sedlitzer See wird derzeit auf 40 Hektar geholzt / Weitere Arbeiten stehen bevor

Lieske/Senftenberg (trz). Endlich wieder freie Sicht am Sedlitzer See! Zumindest an dessen östlichem Ufer. Seit wenigen Wochen können Benutzer des Radweges zwischen Lieske und dem Rostigen Nagel fast durchweg auf die Wasserfläche blicken. Verantwortlich dafür zeichnen sich größere Holzungsarbeiten zwischen Radweg und Seeufer. Auf mehreren Hektar wurde jetzt im Auftrag der Bergbausanierer von der LMBV die aufgewachsene Kiefernverjüngung beseitigt. Allerdings nicht, um Radlern einen Panoramablick auf den See zu gewähren, sondern als Vorbereitung für die kommende Böschungssicherung. „In diesem Bereich wird im ersten Halbjahr 2017 mit der Böschungsendgestaltung der gekippten Nordböschung des Scadodamms begonnen“, kündigt der zuständige LMBV-Projektmanager Jens Bäcker an. Der Scadodamm ist eine schmale, geschüttete Landbrücke zwischen dem Sedlitzer und dem Partwitzer See. Entlang des Ufers des Sedlitzer Sees werde ein rund vier Kilometer langer Steinverbau errichtet. Parallel erfolge das Verwahren von Filterbrunnen in diesem und im nächsten Jahr an den Ufern des Sedlitzer Sees.
Die Holzung auf einer Fläche von ungefähr 40 Hektar ist bereits so gut wie abgeschlossen. Jetzt werden noch die Stubben gerodet und das dabei anfallende Material gehackt. „Bis Ende Februar sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein“, informiert der zuständige LMBV-Förster Roland Schwarzkopf.
Der Sedlitzer See präsentiert mit einer Wasserfläche von über 1400 Hektar nicht nur das mit Abstand größte Gewässer des Lausitzer Seenlandes, sondern auch in ganz Brandenburg. Zum Vergleich: Der flächenmäßig größte natürliche See zwischen Lausitz und Uckermark, der Schwielochsee, bringt es lediglich auf 1330 Hektar.




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