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Premiere für tänzerische Glanzlichter ab 19.3. im Staatstheater Cottbus

18. März 2016 | Von | Kategorie: Cottbus |

Premiere für tänzerische Glanzlichter ab 19.3. im Staatstheater Cottbus

Viele neugierige Blicke zog „Im Fluss der Zeit“ im August 2015 auf sich. Zur Spielplanpräsentation im Branitzer Park gaben die Tänzer einen Vorgeschmack auf ihr Können Foto: M. Klinkmüller

Meisterchoreografien sind ab Samstag, 19.3. im Goßen Haus zu sehen:
Cottbus (MB). Ein Abend tänzerischer Glanzlichter erweckt im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus ab Samstag, 19.3. um 19.30 Uhr Choreografien aus dem vergangenen Jahrhundert zu neuem Leben.
Das außerordentliche Tanzevent „Im Fluss der Zeit“ nach Musik von Sergej Rachmaninow, Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludovico Einaudi führt das Cottbuser Ballettensemble mit Gästen aus dem In- und Ausland zu einem Corps de ballet zusammen. 16 Tänzer präsentieren Meisterchoreografien des 20. Jahrhunderts: „Rachmaninow“ und „Oktett“ von Uwe Scholz, letzteres in der Originalausstattung von Karl Lagerfeld, und „SYNC“ von Nils Christe. Der „Tanzfonds Erbe“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, ermöglichte die Neueinstudierung von „Rachmaninow“ und „Oktett“ (letzteres in der Originalausstattung von Karl Lagerfeld) durch Roser Muñoz und Christoph Böhm, die beide lange Jahre mit Uwe Scholz zusammengearbeitet und in diesen Choreografien getanzt haben.
Uwe Scholz, der zwölf Jahre nach seinem Tod (2004) unverdient fast in Vergessenheit geraten ist, und Nils Christe stehen als führende Vertreter des „Sinfonischen Balletts“ für zwei verschiedene Ausprägungen dieser choreografischen Richtung: die deutsche und die holländische Schule.
Beiden Choreografen gemeinsam sind ein hochentwickeltes musikalisches Empfinden sowie ein exzellentes Gefühl für den Raum und seine Dynamik. Beide stellen höchste Ansprüche an die technischen Fähigkeiten der Ausführenden und genießen temporeiche Aktionen. Im Projekt „Im Fluss der Zeit“ lassen sich an einem Abend zugleich die unterschiedlichen Gewichtungen erleben, die sie ihrer Arbeit gaben. Uwe Scholz betonte die Vertikale, setzte der Schwerkraft den Eindruck federleichter Mühelosigkeit entgegen. Nils Christe wiederum erprobt die Horizontale. Die Tänzer agieren raumgreifend oft in Bodennähe.
Karten sind erhältlich im Besucherservice, Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 24.
Die nächsten Vorstellungen: Samstag, 26. März, 19.30 Uhr; Freitag, 15. April, 19.30 Uhr; Sonntag, 24. April, 19 Uhr.




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