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Region: Grunderwerbsteuer

13. März 2020 | Von | Kategorie: Region |

Wie Käufer Nebenkosten sparen können

 

Region (MB). Für den Traum vom Eigenheim müssen Immobilienkäufer nicht nur den Kaufpreis, sondern auch viele Kaufnebenkosten berücksichtigen. Neben der Maklerprovision ist die Grunderwerbsteuer, mit 6,5 Prozent in Brandenburg eine der wesentlichen Positionen. Doch in vielen Fällen lässt sich diese reduzieren.
Klassischerweise fällt die Steuer bei Kaufverträgen an, sie kann aber auch in anderen Fällen wie Grundstücksteilungen, tauschverträgen, Überlassungen oder ein Meistgebot im Zwangsversteigerungsverfahren anfallen.
In manchen Fällen sind Immobilienkäufer von der Grunderwerbsteuer befreit und benötigen auch keine Unbedenklichkeitsbescheinigung, um als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen zu werden. Darunter fallen Schenkungen, Erbschaften, Grundstücks- und Immobilienkäufe unter Verwandten ersten Grades. Zum Beispiel: Eltern und Kinder, Großeltern und Enkel, zwischen Ehepartnern oder zwischen eingetragenen Lebenspartnern.
Auch wenn der Grundstückskaufpreis unter 2.500 Euro liegt, entfällt die Grunderwerbsteuer.
Um keine unnötigen Steuern zahlen zu müssen, sollten sich sowohl Immobilienkäufer vorher ausgiebig informieren.
Entscheiden sich Hauskäufer für einen Neubau, erwerben sie i.d.R. zunächst ein Grundstück. Erst im Anschluss beauftragen sie eine Baufirma, die das Haus baut. Unter bestimmten Voraussetzungen fällt die Grunderwerbsteuer dann nur auf den Grundstückspreis an. Der Bauherr sollte hierbei für den Grundstückskauf und die Bauleistung verschiedene Verträge abgeschlossen haben. Die Verträge sollten auch getrennt voneinander, an unterschiedlichen Tagen, möglichst weit auseinander liegend, geschlossen worden sein.
Käufer von Bestandsimmobilien können die Grunderwerbsteuer bei korrektem Kaufvertragsabschluss ebenfalls erheblich reduzieren. Bewegliche und unbewegliche Bestandteile einer Immobilie sollten im Kaufvertrag getrennt werden, denn Steuergegenstand ist die Immobilie selbst, einschließlich untrennbar verbundenem Inventar, wie beispielsweise ein fest verbauter Wandschrank.
Miterworbenes, bewegliches Inventar hingegen, wie eine Einbauküche, Möbel, Gerätschaften, ein Kamin oder eine Sauna gelten wiederum als Zubehör, die nicht der Steuer unterliegen. Allerding sollten diese ausführlich im Kaufvertrag aufgelistet werden.
Steuerliche Auswirkung hat auch die Instandhaltungsrücklage bei Eigentumswohnungen (im Kaufvertrag vermerken). Letztlich können Vermieter gegebenenfalls Grunderwerbsteuer den Anschaffungskosten zurechnen und abschreiben und bei Teilgewerbe die Grunderwerbsteuer als Betriebsausgabe absetzen.

 

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