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Senftenberg: Innovationszentrum ist die beste Geldanlage

28. November 2014 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

Über die aktuelle Stadtpolitik sowie die zukünftigen Pläne informierte Bürgermeister Andreas Fredrich (Mitte) Unternehmer und Mitglieder des BWA beim Clubabend Foto: FH

Über die aktuelle Stadtpolitik sowie die zukünftigen Pläne informierte Bürgermeister Andreas Fredrich (Mitte) Unternehmer und Mitglieder des BWA beim Clubabend | Foto: FH

Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD) war zu Gast beim BWA-Wirtschaftsclub. Senftenberg (FH). Einen Ausblick auf die anstehenden komunalpolitischen Aufgaben nach seiner Wiederwahl gab jetzt Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich den Mitgliedern des BWA Wirtschafts-club Brandenburg Süd.
Eine mögliche Gebietsreform, bei der beispielsweise Gemeinden und Kreise verändert oder zusammengelegt werden könnten, sieht der Stadtchef gelassen.
Mehr Bürgerbeteiligung
Entscheidend seien vielmehr die Qualität der Verwaltungsdienstleistung und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Mit seinem Bürgerhaushalt sei Senftenberg auf einem guten Weg.
Auch die Senftenberger Wirtschaft entwickle sich gut. Die städtischen Gewerbegebiete seien sehr gut ausgelastet und im Tourismus sind auch in diesem Jahr die Übernachtungszahlen wieder gestiegen.
Besonders stolz zeigte sich Fredrich über die Auszeichnung Senftenbergs als „Kommune des Jahres 2014“ durch die Oskar-Patzelt-Stiftung.
„Ein besseres Lob kann man nicht bekommen“, frohlockte gutgelaunt der Bürgermeister. „Da haben wir die großen Städte in die Tasche gesteckt“. Von 70 nominierten ostdeutschen Städten und Gemeinden (ohne Thüringen) hat die Stadt die goldene Sieger-Staue geholt.
Zudem liege die Arbeitslosigkeit im Raum Senftenberg mit rund 12,5 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 1996.
Wissenschaft punktet
Obwohl erst im kommenden Jahr fertiggestellt, zeichne sich bereits jetzt eine gute Auslastung des neuen Innovationszentrums in der Harbigstraße ab. Dieses sei ein Plus für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Senftenberg, für die Finanzierung jedoch (5,5 Millionen Euro) sei ein „tiefer Griff in den Sparstrumpf der Stadt notwendig“. Im Innovationszentrum sollen sich ausgegründete Firmen aus der Hochschule ansiedeln können. Daraus, so die Hoffnung, wachsen dann steuerträchtige gute Arbeitsplätze. Insgesammt ist der Bürgermeister mit der Entwicklung der Hochschule nicht unzufrieden. Der wichtige Studiengang Maschinenbau bleibt Senftenberg erhalten, für den neuen zukunftsträchtigen Studiengang Therapiewissenschaften gab es auf 50 Plätze ca. 200 Bewerber.
Investitionen geplant
Neben dem Innovationszentrum kündigte der Stadtchef weitere umfangreiche Investiotionen an. „Die Pieck-Brücke werden wir im kommenden Jahr angehen müssen“, informierte Andreas Fredrich. Ein siebenstelliger Betrag werde hier investiert, und die Brücke müsse dabei voraussichtlich für ein Jahr voll gesperrt werden.
An der Rosenstraße werde auf dem Gelände der ehemaligen Volkssolidarität ein neuer Parkplatz mit 170 Stellplätzen entstehen. Und auch für den Wunsch-Wohnstandort am Sedlitzer See (früher „Lagune Sedlitz“) hat der Stadtchef neue
Pläne. Nachdem die Stadtverordneten das Projekt aus Kostengründen zunächst stoppten, scheine nun eine abgespeckte Version realisierbar. Hier müsste die Stadt mit weniger Vorleistungen rechnen als zunächst angenommen.




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