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Spremberg: Naher Hoffnungschimmer bei brauner Spreefärbung

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Spremberg: Naher Hoffnungschimmer bei brauner Spreefärbung

13. Februar 2015 | Von | Kategorie: Spremberg |

Erste Verbesserungen sollen bereits in fünf bis acht Jahren zu sehen sein:

Spremberg. Die Erleichterung der Spremberger Stadtverordneten war spürbar, als Volkmar Zach, Abteilungsleiter Umweltschutz und Rekultivierung bei der LMBV, die Maßnahmen rings um Spremberg vorstellte. So erklärte er, dass die Ministerbesuche in Spremberg Wirkung gezeigt hätten. Auch die Landespolitik ist entschlossen, etwas für Spremberg zu tun. So soll sich der Eisengehalt in der Spree in fünf bis acht Jahren mehr als halbieren, schätzt der Experte ein. Auch die bereits geplanten Maßnahmen sollen nach Geologenschätzung in 30 bis 50 Jahren zu einer spürbar  klareren Spree führen. Bislang war von 100 Jahren die Rede. Nach Volkmar Zach ist vor allem die Spreewitzer Rinne das Hauptproblem für Spremberg. Während in Spremberg etwa
5,5 Milligramm Eisengehalt pro Liter festgestellt wurden, sind es hier 300 Milligramm. Daher ist die Spreewitzer Rinne auch ein Schwerpunkt der LMBV. Hier sollen bis zum 30. Juni Brunnen entstehen. Das Wasser wird bei Vattenfall gereinigt. Die Grubenwasserreinigungsanlage bei Burgneuendorf soll nicht ertüchtigt werden. Die Entschlammung der drei Becken würde zu hohe Kosten verursachen. Hier wird eine Containeranlage errichtet, die günstiger und später wieder leichter zurückzubauen ist. Am Altarm Ruhlmühle (350 Milligramm Eisen pro Liter) soll eine mobile Wasserbehandlungsanlage installiert werden. Zudem soll die Vorsperre Bühlow regelmäßig vom Schlamm befreit werden, damit dieses als Absetzbecken für den Eisenschlamm vor der Talsperre auch funktionsfähig bleibt. Die Bekalkungsanlage in Wilhelmstal hat sich bewährt und soll nach Wunsch der LMBV fünf Jahre weiter in Betrieb bleiben. Dann erst werden die Maßnahmen an der Ruhlmühle greifen. Das LMBV-Konzept sieht zudem vor, den Eisenhydroxidschlamm in das Tagebaurestloch Greifenhain in eine Tiefe von 60 Meter zu bringen. Erklärtes Ziel aller und weiterer Maßnahmen ist, dass der Eisengehalt in fünf bis acht Jahren auf unter zwei Milligramm pro Liter sinkt. Sichtbar ist das Eisen zwar auch dann noch, aber Volkmar Zach mahnt zu Geduld. Schließlich müssen bei allen Maßnahmen auch Gesetze beachtet werden. Auch fehlt der LMBV das hierfür eingesetzte Geld für die Sanierung der Tagebaufolgelandschaft. Zum Thema Braune Spree gibt es am 10. März um 17 Uhr in der Aula der BOS eine Einwohnerversammlung, bei der alle Maßnahmen noch einmal vorgestellt werden mit anschließender Diskussionsrunde. Hier können an die Experten Fragen gestellt werden.




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