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Spremberg: Wohin mit dem Bus-Lärm? - Märkischer Bote
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Spremberg: Wohin mit dem Bus-Lärm?

24. Juli 2015 | Von | Kategorie: Spremberg |

Spremberg: Wohin mit dem Bus-Lärm?

Hauteng schließt sich der neugebaute Busbahnhof an das Wohn- und Geschäftshaus an. Nächtliche Abfahrten und Ankünfte mit lauten Gesprächen, Kofferrollen und die Busgeräusche selbst sind lauter als 70 dB(A), zulässig sind 45 dB(A). Als Sofortmaßnahme hat die Stadt die letzte Einfahrt nachts nur für Linienbusse zugelassen. Wird das reichen? Foto: J. Ha.

Landgericht bestätigt unzulässige Lärmbelastung am Busbahnhof / Suche nach Heilungsmöglichkeiten beginnt in dieser Woche:
Spremberg (ha). Betont gelassen und ruhig, aber nicht gleichgültig reagieren Landkreis und Stadt auf das Urteil des Cottbuser Verwaltungsgerichts, das einem Kläger Recht gab und die zulässige Lärmbelästigung als weit überschritten bestätigt. Die Folge ist – wenn das Urteil vom Oberverwaltungsgericht bestätigt wird -, dass die Baugenehmigung ungültig ist. Der Anwalt des Klägers, Wolfgang Schreiber, prüft derzeit, ob ein Eilantrag für eine Suspendierung der Baugenehmigung gestellt wird. Die hätte zur Folge, dass der Busbahnhof bis zur Klärung nur noch sehr eingeschränkte benutzbar wäre. In der kommenden Woche wird es ein erstes Gespräch zwischen der Kreisverwaltung und der Bürgermeistern Christine Herntier geben, um erste Heilungswege zu suchen. Beide – Landkreis und Stadt – sehen derzeit noch keine Gefahr für einen Abrisszwang.
Entstanden ist die Lärmbelastung offensichtlich durch die erhebliche Verlagerung des Busbahnhofes, denn vorher befanden sich zwischen Bahnhof und Wohngebäude ein weiteres Wohnhaus, das abgerissen wurde, sowie eine Zufahrt und Parkplätze für Busse – zusammen rund 50 Meter. Das Gericht sah es noch nicht einmal als erforderlich an, ein Lärmgutachten anzufertigen, so klar sei die Situation. Studien haben mehrfach die Lärmpegel belegt. Stattdessen musste der Landkreis eine Klatsche einstecken, weil er diese „in Fachkreisen hinlänglich bekannte Tatsache der hohen Lärmpegel“ in den Bauplänen nicht beachtete.




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