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Kolkwitzer Kicker „sind eine Bank“

Cottbus, Sport | Von | 8. Mai 2015

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Die Ehepaare Schlodder (r.), bekannte Gastronomen in Cottbus und Werben, und Türck (er war langjähriger Bundestagsabgeordneter aus Kolkwitz und einer der Väter der Cottbuser Bundesgartenschau) sitzen hier nicht nur bequem, sondern haben diese Bank für 450 Euro gleich dem Kolkwitzer Sportverein 1896 e.V. gespendet. Entwi­ckelt und gefertigt hat die Sitzgelegenheit Gerd Handreks Schlosserei- und Stahlbaubetrieb Foto: Hnr.

Bis zum Sportfest bekommt die Anlage weiteren gesponserten Komfort Zahnarzt Dr. Claus Eichelberger segelte mit Förderern über den Atlantik

Kolkwitz (h.) Die Kolkwitzer Fußballer „sind eine Bank“, heißt es aktuell in dem Cottbuser Vorort. Der Doppelsinn steckt in ihrer Zuverlässigkeit und in der aktuellen Aktion, die Sportanlage um bequeme Sitzgelegenheiten zu verbessern. Einmal mehr tritt dabei „Tormaschine“ Gerd Handrek in Szene, der die stabile eiserne Bank in seinem Schlosser- und Stahlbauunternehmen herstellt. Die Sportler schaffen dafür die Betonfundamente, und an der Banklehne gibt es jeweils eine Fläche, in die der Sponsorenname graviert wird. Vier Bänke zu je 450 Euro sind bereits finanziert. Voran gingen neben der Sparkasse Rainer Kulka und ein anonymer Spender sowie beim jüngsten Sponsorentreffen die Ehepaare Türck und Schlodder (siehe Foto).
Dass auf derart bequemen Bänken so manche alte Geschichte erzählt werden könnte, lässt sich denken. Dabei muss es nicht allein um Fußball gehen. Dr. Claus Eichelberger faszinierte dieser Tage den Vereinsvorstand und die eingeladenen Sponsoren mit seinen Bildern und Geschichten eines Segeltörns quer über den Atlantik. Das war Abenteuer pur. Ausgangspunkt, so der hier gut bekannte Zahnarzt, der aus der Charité zurückkam, um die väterliche Praxis fortzuführen, war die Kolkwitzer Schule und der Sportlehrer der 5. Klassen. „Der hatte ein Segelboot am Schwielochsee und begeisterte mich für diesen Sport.“ Die ganze Zahnarztfamilie gibt sich in der Freizeit diesem Wasserspaß hin. Aber den Traum von einem Abenteuer auf dem Ozean erfüllte sich der Mediziner dann doch in illustrer Männerrunde. Die Fußballerrunde war fasziniert von den Bildern, die auf Hoher See zwischen der französischen Küste und der Karibik entstanden.
Auch beim Sportfest, das vom 10. bis 14. Juni stattfindet, wird es nicht allein um Fußball, Volleyball, Billard oder Tischtennis gehen. „Immer besser gelingt uns der Familientag“, berichtet Hubert Wilk als Sponsoren-Verantwortlicher des Vorstandes. Diesmal wird er am Sonntag, dem 14. Juni, begangen. Rund um das Fußball-Freizeitturnier um den Pokal des Autohauses Wilk gibt es dann Ponyreiten, Bierkastenstapeln, Torwandschießen, Aerobicvorführungen, Feuerwehrpräsentationen und vieles mehr. Schon ab 10 Uhr spielen zum Frühschoppen die „Limberger Musikanten“, der Volkschor singt und die Musikschule Fröhlich tritt auf. Sicher wird über rote Bänke und blaue Segelhimmel geredet bei Fußballern, die immer „eine Bank“ sind.



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