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Lausitzer Museen - Märkischer Bote
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Lausitzer Museen freuen sich auf Besucher

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Lausitzer Museen freuen sich auf Besucher

12. März 2021 | Von | Kategorie: Kultur & Service, Top-Themen |

Slawenburg Raddusch zaubert archäologische Erlebniswelt / Jetzt auch Gastronomie mit Schlepziger Brau-Spezialitäten / Auch Cottbuser historische und Kunstmuseen öffnen ab diesen Sonnabend.

Lausitzer Museen freuen sich auf Besucher

Während eine Cottbuser Gartenbaufirma, unterstützt vom Hausmeister der Burg, neue Weg ins weite Außen-Areal der Anlage ebnet, sind auch im Museum der einzigartigen Slawenburg in Raddusch diese Woche die ersten Besucher begrüßt worden Fotos: Lipsdorf

Region (L./hnr.) Endlich! Museen öffnen wieder, wenn auch mit gewissen Einschränkungen, etwa Maskenpflicht in allen Häusern.
Eine der spektakulärsten musealen Stätten der Niederlausitz belebt sich neu: die Slawenburg Raddusch. Ihr wissenschaftlicher Kern war vor der Pandemie eben völlig neu ausgerichtet worden. Reparatur- und weitere Umbauarbeiten liefen unterdessen trotz Kurzarbeit weiter.
„Unsere ‘Museale Erlebniswelt Slawenburg Raddusch’ wird jetzt durch logische Nutzung des Außengeländes forciert“, freut sich Kurator Jens Lipsdorf. Die Wege sind nicht nur wegen der Pandemie verändert; bereits vor dem Eintritt in die Burg selbst wird der Besucher um den Slawenwall gelenkt. Der bisherige Fluchtweg wird Tor ins archäologische und kulturhistorische Abenteuer.
Besonders erfreulich: Nach dem Rundgang können sich Besucher künftig in erneuerter Gastronomie erfrischen – etwa bei Kaffee, Kuchen, Herzhaftem oder einem kühlen Glas „Blonder Slawe“, eine Spezialabfüllung aus der Schlepziger Brauerei. Etwa ab Ostern folgt die „Slawenfaust“ – ein Whisky aus dem Fass der Schlepziger Destille. Ab Ende März zeigt eine Sonderausstellung „Einschnitte“, Tagebau-Fotos eines Bergmannes.
Danach widmet sich die Burg einem ihrer wissenschaftlichen Väter: Der Arzt Prof. Rudolf Virchow hat als leidenschaftlicher Archäologe für ganze Generationen die „Schaufenster in die Vorzeit“ geöffnet. Seinen 200. Geburtstag würdigt nicht nur das aktuelle NIEDERLAUSITZ-Jahrbuch, sondern auch die großartige Slawenburg, die nunmehr als „Flaggschiff“ der Regionalen Entwicklungs-Gesellschaft Vetschau endlich zu angemessener Aufmerksamkeit findet.

 

Lausitzer Museen freuen sich auf Besucher

Im Stadtmuseum Cottbus wartet jetzt DDR-Spielzeug auf Kinder und Eltern Foto: Museum

Stadtmuseen offen
Auch das Stadtmuseum, das Wendische Museum und das Stadtarchiv in Cottbus öffnen. Im Stadtmuseum ist die Ständige Ausstellung leider nicht zugänglich, aber die Sonderausstellung „Made in GDR – 40 Jahre DDR-Spielzeug.“ aus der Sammlung von Eric Palitzsch wartet seit November auf Gäste. Palitzsch sammelt lange schon Autos, Spielzeugeisenbahnen, Dampfmaschinen, Puppenstuben, Flugzeuge, Blechspielzeug und vieles mehr.
Anmeldungen hierfür bitte unter 0355 6122460 oder per E-Mail stadtmuseum@cottbus.de
Das Stadtarchiv ist ab Dienstag wieder für die Benutzer zugänglich. Anmeldung unter 0355 61224646 oder per E-Mail stadtarchiv@cottbus.de.
Die Gedenkstätte Zuchthaus ist schon seit Dienstag frei fürs Publikum. Außenflächen können ohne Terminvereinbarung besichtigt werden. Wer „in den Knast“ will, muss hier nicht kriminell werden, sondern unter 0355-290133-0 oder per Email unter info@menschenrechtszentrum-cottbus.de sein Interesse bekunden. Das ist auch kurzfristig am gleichen Tag möglich. Geöffnet ist Di bis Fr 10 – 17 Uhr, Sa / So 13 – 18 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Gubener Stadt- und Industriemuseum präsentiert vom 16.3. bis 18.4. in den Schaufenstern der Museumsgalerie seine Osterausstellung „Ich schenk Dir ein Osterei“ Foto: Stadt

Kunst im dkw
Im dkw am Amtsteich sind drei bereits seit Ende Oktober komplett aufgebaute Ausstellungen, inhaltlich teilweise verknüpft, seit Dienstag am Neustart. Zu sehen sind „Der Aufstand der Zeichen“ von Gil Schlesinger und „Lichtpause“ von Nino Paula Bulling sowie „Stich für Stich. Faden um Faden – Textile Bild/Räume“.
Das dkw ist unter 0355 4949 4040 Di bis So von 11 bis 17 Uhr zu erreichen. Museumsdirektorin Ulrike Kremeier ist glücklich, „endlich wieder realräumliche Denk-, Augen- und Herzerlebnisse“ analog anbieten zu können.

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