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Der Bundesliga-Meisterkampf – Kommt es in diesem Jahr zu einer Überraschung?

Infotainment | Von | 3. August 2022

Fussball

Bild: https://pixabay.com/de/photos/sport-freizeit-fu%c3%9fball-ball-rasen-2467181/

Für die Fußball-Fans steht nun eine spannende Zeit an, denn bereits in wenigen Tagen startet bereits die 1. Runde des DFB-Pokals, während RB Leipzig und der FC Bayern München sich bereits um den 1. Offiziellen Titel duellieren werden. Am Samstag, den 30.07.2022 wird folglich das DFL-Supercup-Finale in Leipzig stattfinden. Für die meisten Fußball-Fans steht bereits im Vorfeld der Sieger fest, doch in einem KO-Spiel kann üblicherweise alles passieren. Aus diesem Grund werden die roten Bullen am kommenden Samstag besonders motiviert sein. Für die Münchner allerdings soll der Saison-Auftakt nach Maß verlaufen, weshalb Julian Nagelsmann und seine Truppe alles an einem Sieg im offiziellen Saison-Auftakt setzen werden.

In einem KO-Spiel sind die Münchner mit Sicherheit zu besiegen, doch wie sieht es denn nach 34 Bundesliga-Spieltagen aus? In den vergangenen 10 Jahren konnte der deutsche Rekordmeister in jedem Jahr den nationalen Liga-Titel sichern. Für die 17 anderen Bundesligisten scheint das Ganze folglich von Langeweile gekrönt zu sein. Wetten auf einen anderen Meister als den FC Bayern gelten als höchst risikoreich, werden allerdings mit einer hohen Quote entlohnt. Aus diesem Grund wird immer wieder darüber diskutiert, das Spielformat der Bundesliga anzupassen und mit einem neuen Regelsystem für mehr Spannung zu sorgen. Doch neue Regeln gelten in den meisten Fällen als unerwünscht, im Sport, als auch im Glückspiel. Die Tradition muss erhalten bleiben, weshalb Glücksspiel-Freunde Casinos ohne neue deutsche Regeln suchen.

Der glasklare Meister-Favorit – FC Bayern München

So gerne wir von etwas mehr Spannung berichten würden, gelten die Münchner auch für die kommende Bundesliga-Spielzeit als der Meisterfavorit schlecht hin. Der FC Bayern hat über Jahrzehnte hinweg eine super Arbeit geleistet, sportlich, als auch wirtschaftlich. Aus diesem Grund befinden sich die Münchner auch finanziell auf einer ganz anderen Ebene, als es bei den Kontrahenten Dortmund, Leipzig und Leverkusen der Fall ist.

Nichtsdestotrotz gab es beim deutschen Rekordmeister in diesem Sommer große Veränderungen. Der Fifa Weltfußballer Robert Lewandowski wechselt nach 8 erfolgreichen Jahren beim FC Bayern zum spanischen FCB. Mit dem FC Barcelona wollte er einen großen Karriere-Traum erfüllen und seine Karriere in Spanien fortsetzen. Exakt dieser Transfer gibt der Konkurrenz nun große Hoffnung, dass der Pole den Münchnern Jahr für Jahr mindestens 40 Pflichtspieltore garantierte. Folge dessen könnte es in der Offensive des FC Bayern zu einem kleinen Leistungsumbruch kommen, während diese derzeit komplett neu ausgerichtet wird. Hier wittert die Konkurrenz mit Sicherheit ihre Chance.

Super Arbeit auf dem Transfermarkt – der 11. Meistertitel soll zwingend her

Nachdem der komplette Transfersommer von jeder Menge Unruhe geprägt war, stieg der Druck auf Hasan „Brazzo“ Salihamidzic immens an. Nachdem das vergangene Transferfenster lediglich suboptimal genutzt wurde, wofür der Bosnier ordentlich Kritik einstecken musste, sollte er in diesem Sommer abliefern.

Mit dem Transfer von Superstar Sadio Mané, welcher kürzlich zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt wurde, konnte der Sportdirektor ein großes Ausrufezeichen setzen. Der Ex-Klopp-Schützling gilt als großer Arbeiter auf dem Feld, welcher sich für keinen Meter zu schade ist. Als Leader geht er zudem voran, statt sich auf die Arbeit anderer zu verlassen. Aufgrund Bayerns intensivem Offensiv-Pressing scheint der Senegalese ein super Transfer zu sein. Mit Gravenberch und Mazraoui konnte sich der FC Bayern zudem 2 starke Stammspieler von Ajax Amsterdam verpflichten.

Mit Mathjis de Ligt sollte zudem schnell der gesuchte Abwehrchef gefunden werden. Für den Niederländer gaben die Münchner mit 68 Mio. € Fix-Ablöse eine Menge Geld aus. Die Summe kann aufgrund von Bonuszahlungen zudem um weitere 10 Mio. Euro wachsen. Die Münchner haben folglich herausragende Arbeit auf dem Transfermarkt geleistet, während die Aktivitäten noch immer als nicht abgeschlossen gelten. Mit Mathys Tel konnten die Münchner zudem eine hochveranlagten 17-jährigen Stürmer verpflichten, welcher in seiner Heimat bereits „Mini-Mbappé“ genannt wird. Die Testspiele in der Saisonvorbereitung galten ebenfalls als äußerst vielversprechend, weshalb die anderen Teams einen schweren Stand haben werden.

Die Konkurrenz im schnellen Überblick – Dortmund erneut aussichtsreichster Kandidat

Neben den Münchner gelten die Schwarzgelben als aussichtsreichster Kandidat für den Titelgewinn. Mit Erling Haaland haben die Dortmunder zwar ihren wichtigsten Spieler verloren, doch mit Sebastien Haller und Karim Adeyemi konnte der BVB hochkarätigen Ersatz verpflichten. Leider wird der 28-jährige Haller aufgrund einer Hoden-Tumor-OP auf unbestimmte Zeit ausfallen, weshalb eventuell ein weiterer Mittelstürmer verpflichtet werden soll. Mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle konnten die Schwarzgelben zudem 2 wichtige Innenverteidiger für die Zukunft verpflichten. Beide kamen als gestandene Stammspieler von ihren Vereinen, während Süle sogar ablösefrei vom FC Bayern wechselte. Aufgrund der vielen hochwertigen Verstärkungen scheint der BVB in diesem Jahr nochmals besser aufgestellt zu sein. Nun benötigen die Dortmunder unter Edin Terzic nur noch die nötige Konstanz, um über 34. Spieltage mit dem FC Bayern zu konkurrieren.

RB Leipzig unter Druck

Die roten Bullen agierten bislang äußerst zurückhaltend auf dem Transfermarkt. Bislang konnte RB mit Xaver Schlager vom VFL Wolfsburg erst einen namhaften Neuzugang präsentieren, während derzeit Leistungsträger Konrad Laimer kurz vor einem Abgang in Richtung FC Bayern München steht. Nichtsdestotrotz bekamen die Leipziger mit Alexander Sörloth, Ademola Lookman und Ilaix Moriba namhafte Leihrückkehrer zurück, welche zur neuen Spielzeit einen neuen Anlauf wagen könnten. Die Leipziger haben ihre Transferaktivitäten mit Sicherheit noch nicht beendet. Unter anderem steht derzeit eine Rückkehr von Timo Werner auf dem Zettel, was der Leipziger Offensive immens weiterhelfen würde. Die Chancen auf den Meistertitel allerdings werden in der kommenden Spielzeit eher gering ausfallen.

Bayern 04 Leverkusen – Mehr Underdog als Meisterkandidat

Auch bei der Werkself aus Leverkusen verhält es sich bislang ähnlich. Auf dem Transfermarkt zeigt Bayer derzeit große Zurückhaltung, da bis auf 13 Mio. Euro für Adam Hlozek noch kein Geld ausgegeben wurde. Nichtsdestotrotz konnten die Leverkusener mit ihren Leistungsträgern verlängern, oder diese wenigstens über die kommende Spielzeit hinaus halten. Folge dessen werden die Leverkusener wohl eine vergleichbare Saison hinlegen. Nach starker Hinrunde im vergangenen Jahr kam es nach dem 14. Spieltag zum Leistungseinbruch. Auch hier zeigt sich die fehlende Konstanz als das aller größte Problem, weshalb der richtige Meisterschafts-Kampf erneut zwischen Bayern und Dortmund stattfinden wird.

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