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Webauftritt: 8 Tipps für die eigene Firmenhomepage

Feuilleton | Von | 14. November 2022

FirmenhomepageIm Zeitalter der Digitalisierung ist eine eigene Homepage für Unternehmen Pflicht. Bei der Gestaltung spielt einerseits der persönliche Geschmack eine Rolle, andererseits aber auch die öffentliche Wirkung. Wer zum Beispiel ein Webdesign in Berlin sucht, stößt auf viel Konkurrenz. Die Hauptstadt hat bereits viele digitale Unternehmen am Start und die Einzigartigkeit der Internetauftritte steht an erster Stelle.

Mit den folgenden 8 Tipps wird die eigene Firmenhomepage zu einer individuellen Website, die Besucher begeistert. Am Ende werden dann auch Kunden aus den Besuchern.

Zielgruppenanalyse: Die richtige Website für potenzielle Kunden erstellen

Die Gestaltung der Homepage hängt davon ab, wer später zu den Besuchern gehört. Wenn nur eine bestimmte Personengruppe, also Zielgruppe, angesprochen werden soll, ist eine genaue Optimierung zielführend. Es müssen nicht alle potenziellen Kunden auf der ganzen Welt aufmerksam werden. Die Website eines Unternehmens kann nie für alle ansprechend sein. Entscheidend ist, dass sie bei der richtigen Zielgruppe für Aufmerksamkeit sorgt.

Ein simples Design nutzen

Auf der Website verirren sich nicht nur interessierte Kunden, sondern häufig auch potenzielle Bewerber, die sich um einen Job bemühen wollen. Erscheint die Website auf den ersten Blick chaotisch und überladen, treten Fluchttendenzen auf. Ein auffälliges Design ist nicht nötig, deutlich besser ist eine übersichtliche und informative Website.

Grafische Elemente sind ein Highlight, sie müssen aber dezent platziert werden. Das Seiten überlappende Logo ist nicht nur penetrant, sondern stört das Erlebnis der Besucher der Homepage.

Gesetze berücksichtigen und Abmahnungen vermeiden

Wer zum ersten Mal eine Website für das eigene Unternehmen erstellt, steht auch vor rechtlichen Fragen. Das Telemediengesetz in Deutschland regelt die Vorschriften für die Gestaltung der Website. So ist es verpflichtend, dass dienstliche Homepages mit einem Impressum versehen werden. Fehlt es, kann im schlimmsten Fall eine Abmahnung erfolgen. Das wird teuer und kann Tausende Euro kosten.

Ebenfalls ist es wichtig, dass die Datenschutzrichtlinien optimal ausformuliert und eingehalten werden. Bei Unsicherheit hilft es, eine Agentur mit der Gestaltung zu beauftragen oder einen Anwalt um die Überprüfung zu bitten.

Interessante Inhalte, nicht für die Suchmaschine geschrieben

Viele Jahre lang war es modern, Texte nur nach den Bedürfnissen von Google und anderen Suchmaschinen zu optimieren. Diese Zeit ist vorbei, denn auch die Suchmaschine ist klüger geworden. Wie gut eine Website heute bewertet wird, hängt von ihrem Informationsgehalt ab. Der Content soll nicht für Maschinen und Programme, sondern für Nutzer verfasst werden.

Langweilige Standardbegrüßungen und ellenlange Texte interessieren niemanden mehr. Benutzer von Internetseiten lesen im Schnellverfahren und möchten daher ansprechende Text-Häppchen geboten bekommen.

Ganz wichtig: Jeder einzelne Unterpunkt muss einfach anzusteuern sein. Wenn ein Website-Besucher gern etwas über die Produkte erfahren möchte, muss ein Button auf der Startseite direkt dort hinführen.

Newsletter für Kunden

Sind Newsletter jetzt eigentlich nervig oder sinnvoll? Sie sind ein Ding für sich. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Und doch finden tausende Newsletter jeden Tag den Weg ins E-Mail-Postfach von potenziellen Kunden. Entscheidend ist, dass die Qualität beim Inhalt stimmt. Der Newsletter darf kein nerviges Werbemittel werden, sondern muss dem Empfänger spannende Neuigkeiten mitbringen.

Für Unternehmen ist es eine Möglichkeit, sich regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen. Wenn der Newsletter interessant erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Seitenaufrufe der Homepage hoch.

Bequemlichkeit für Nutzer: Keine komplizierte Bedienung

Nichts ist für Endkunden störender als eine Website, bei der nichts funktioniert. Auf dem Handy wird das Bild nur verzerrt angezeigt und auf der Startseite fehlt der Button zum Shop. Wer seine erste eigene Firmenwebsite erstellt, muss immer aus Kundensicht denken. Was fehlt? Was wird erwartet? Wie kann die Nutzererfahrung weiter optimiert werden?

Hier eine Reihe von Tipps, die für eine bessere Nutzer-Experience sorgen können:

  • Button, um jederzeit zurück zur Startseite zu gelangen
  • Icons und Klick-Buttons immer mit Text unterlegen
  • Kontaktformular ohne zwanghafte Eingabe der Telefonnummer
  • Verlinkungen zu allen wichtigen Unterseiten (Shop, Informationen, Impressum)
  • Verzicht auf Java- oder Flash-Animationen
  • Mobile Optimierung durch responsives Design und automatische Anpassung

Informationen per Verlinkung liefern, aber mit Sinn und Verstand

Websites haben die Möglichkeit, einander mehr „Kredit“ zu geben. Indem eine seriöse Website auf die andere verlinkt, wird sie bei Google positiver bewertet. Links sind wichtig, um Kunden weitere Informationen zu verschaffen. Sie sind aber störend, wenn sie ohne Sinn eingesetzt werden. Eine Website von einer Schreinerwerkstatt benötigt keine Links zu einem Ernährungsblog und umgekehrt.

Thematisch müssen Verlinkungen wirklich einen Mehrwert bieten. Die Schreinerwerkstatt kann zum Beispiel auf einen befreundeten Maler verlinken, da diese beiden Dienstleistungsbereiche zusammenhängen. Auch Links auf Testberichte zum eigenen Produkt sind sinnvoll und für Kunden hilfreich. Wurden Bilder vom eigenen Projekt bei früheren Kunden veröffentlicht, können auch diese verlinkt werden.

Im Zweifel heißt es aber: Weniger ist mehr. Werden zu viele Links platziert, kann es Suchmaschinen wie Google irritieren. Schnell steht dann der Verdacht im Raum, dass es sich um eine gegen die Google-Richtlinien verstoßende Linkfarm handelt.

Themenorientierter Blog auf Firmenwebsites oft hilfreich

Die Firmenwebsite dient zunächst einmal als Informationsquelle für Kunden und potenzielle Kunden. Hier werden Informationen wie Öffnungszeiten, Leistungsangebot, Preise, Team und Unternehmensphilosophie bereitgestellt. Bei diesen Angaben handelt es sich überwiegend um statische Themen, die nur selten geändert werden müssen. Ist die Website einmal erstellt, rankt sie auf einem bestimmten Platz bei Google und kann nur schwer optimiert werden.

Mit einem themenorientierten Blog wird ein doppelter Mehrwert geboten. Einerseits sorgt ein gut gefütterter Blog mit relevanten Themen und viel Abwechslung für eine positive Beurteilung bei Google, andererseits haben Kunden eine zusätzliche Informationsquelle. Ein Blog hat also Vorteile für beide Seiten.

Eine Schreinerei kann mit einem Blog punkten, der thematisch auf verschiedene Handwerksfragen eingeht, eigene Projekte vorstellt oder Produkte beschreibt und erläutert. Der Friseursalon hingegen widmet sich der thematischen Aufarbeitung von Fragen rund um die Kosmetik. Jedes Thema kann mit einem Blog aufgegriffen werden.

Fazit: Website ist nicht gleich Website, Qualität zahlt sich aus

Es reicht nicht aus, eine Domain zu kaufen, die Öffnungszeiten des Unternehmens zu platzieren und auf Kundschaft zu hoffen. Die Konkurrenz in der digitalen Welt ist groß geworden. Viele Mittelständler scheuten sich anfangs vor dem Thema, setzen mittlerweile aber auch Marketingagenturen ein, um ihren Online-Auftritt zu optimieren.

Fakt ist, dass 2022 niemand mehr ohne eine funktionierende, informative und ansprechende Website auskommt. Das trifft nicht nur auf digitale Unternehmen zu, sondern auch für den Bäcker an der Ecke oder die Autowerkstatt!

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