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WM 2022: Alle wichtigen Infos zu Teams, Stadien und Spielzeiten

Infotainment | Von | 24. Mai 2022

pokal

Quelle: https://unsplash.com/photos/YpHQAk29xt4

Bald ist es soweit: Ende 2022 wird erstmals eine Weltmeisterschaft im Winter stattfinden. Doch nicht nur aus diesem Grund sah sich Gastgeber Katar vor allem in der jüngeren Vergangenheit mit heftiger Kritik konfrontiert.

 

Auch die Anstoßzeiten leiden darunter, dass das Turnier in einer Region der Erde ausgetragen wird, die eigentlich nur wenig mit Fußball am Hut hat. Wer die WM 2022 im TV und Livestream verfolgen möchte, muss daher schon mit Anstoßzeiten am Vormittag rechnen. Wer die Spiele deshalb verpasst, kann aber natürlich immer mit einem Live-Ticker dazuschalten oder später die Highlight-Clips anschauen.

 

Doch was muss man eigentlich alles zur WM in Katar wissen? Wir werfen in diesem Artikel einen Blick darauf, was uns bei der WM 2022 erwartet, wer die Favoriten sein werden und wie viel Geld der Wüstenstaat in die Hand genommen hat, um die neuen Stadien zu bauen.

 

Große Hitze, aber eigentlich nur kleine Zeitverschiebung

Die Austragung einer Weltmeisterschaft in den europäischen Wintermonaten war bis vor wenigen Jahren noch undenkbar. Spätestens seit der Vergabe der Gastgeberrolle an den Golfstaat war die Verschiebung in die vermeintlich kälteren Monate jedoch unausweichlich.

 

Vermeintlich deshalb, weil in Katar auch im November Temperaturen von 30 Grad keine Seltenheit sind. Damit dennoch Höchstleistungen geboten werden können, installierten die Gastgeber in jedem Stadion riesige Kühlaggregate, welche die Spielstätten temperieren.

 

Obwohl Katar viele Flugstunden entfernt ist, beträgt die Zeitverschiebung während der Weltmeisterschaft nur zwei Stunden. Somit verteilen sich die Anstoßzeiten zwar nahezu über den kompletten Tag, sind jedoch trotzdem, zumindest für Europäer, relativ human.

 

Nachfolgend die genauen Anstoßzeiten für die Spiele der WM 2022 nach mitteleuropäischer Zeit:

 

  • Gruppenspiele: 11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr, 20 Uhr
  • O. Phase: 16 Uhr und 20 Uhr

 

Die Titelanwärter im Überblick

Ein Blick auf die Vergangenheit der Weltmeisterschaft zeigt, dass bisher vor allem zwei Kontinente überzeugen konnten: Südamerika und Europa. Auch dieses Jahr liegen diese Regionen wieder ganz vorne im Rennen um den Meistertitel.

 

Allen voran Brasilien, Spanien England, Frankreich und Deutschland zählen in diesem Jahr zu den Teams, die in jedem Fall eine Favoritenrolle einnehmen. Wir haben einen genauen Blick auf die Titelanwärter geworfen!

 

Deutschland: Wiedergutmachung ist angesagt

Nach der verkorksten WM in Russland 2018 ist das deutsche Team definitiv auf Wiedergutmachung aus. Nachdem es “Die Mannschaft” vor vier Jahren nichtmal ins Achtelfinale geschafft hat, sind die Voraussetzungen diesmal ganz andere. Neben einem Trainerwechsel (Hansi Flick übernahm für Joachim Löw) gibt es auch in Sachen Kader und Spielsystem große Unterschiede zu damals.

 

Wie die einzelnen Positionen genau besetzt sein werden, ist zunächst unklar. Definitiv werden sich aber Neulinge wie Nico Schlotterbeck, David Raum und Karim Adeyemi über die Chance der ganz großen WM-Bühne freuen dürfen. Aufgrund der souveränen WM-Quali, in der trotz neuem Trainer und vielen Umstellungen 9 von 10 Spielen gewonnen werden konnten, zählt die deutsche Nationalelf definitiv zu einem der Favoriten für die anstehende Weltmeisterschaft.

 

Spanien: Wird La Furia Roja erneut zur Macht?

Ähnlich wie den Deutschen ergang es auch dem spanischen Team bei der WM in Russland. Schon im Achtelfinale musste man sich dem Gastgeber mit einem 3:4 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Das schlechte Ausscheiden sollte ausreichend Motivation bieten, um an alte Erfolge anknüpfen zu wollen. Schließlich galt Spanien vor etwas mehr als 10 Jahren noch als Weltmacht im Fußball. Erst gewannen sie die EM 2008, zwei Jahre darauf folgte bereits der Triumph in Südafrika.

 

Vor allem durch Youngster wie Ansu Fati, Pedri und Ferran Torres erhoffen sich die spanischen Fans, in diesem Jahr wieder eine große Rolle bei der WM spielen zu können. Schon bei der EM 2020 konnte die rote Furie einiges an Wiedergutmachung betreiben: Erst im Halbfinale scheiterte man am späteren Europameister Italien. Mit einem neu aufgestellten Kader hat Spanien also reelle Chancen auf den Titel in Katar.

 

Brasilien: Der Rekordhalter in Sachen WM-Siege

Trotz der Tatsache, dass Messi mit hoher Wahrscheinlichkeit seine letzte WM für Argentinien spielen wird, zählt Brasilien als der große Favorit aus dem südamerikanischen Raum. Zwar haben beide Mannschaften keine Niederlage in der Quali hinnehmen müssen, da Argentinien jedoch 3 mal häufiger Unentschieden spielte, belegt Brasilien den ersten Platz.

 

Auch in der anstehenden Weltmeisterschaft werden den Brasilianern – wie quasi jedes Jahr – hohe Chancen zugesprochen. Spannend wird vor allem, ob es der Trainer des Rekordweltmeisters schafft, Neymar und Vinicius Junior gemeinsam in ein geeignetes System zu integrieren. Die Offensiv-Power von Brasilien ist in diesem Jahr also definitiv nicht gesunken!

 

England: Wie performen die Youngsters?

Ähnlich wie Spanien kann auch England dank seiner jungen Wilden auf den WM-Titel hoffen. Allen voran die beiden Offensiv-Juwelen Mason Mount und Phil Foden werden garantiert für spannende Chancen der Three Lions sorgen. Bereits beim letzten großen Turnier, der Euro 2020, konnten die Engländer mit guten Leistungen ins Finale einziehen.

 

Auch bei der WM in Russland gab es einen souveränen vierten Platz. Dank der neuen Spritzigkeit im offensiven Spiel stehen die Chancen also gar nicht so schlecht, dass der Weltranglistenfünfte auch in Katar um den Titel mitspielen wird. In der WM-Quali konnten sich die Engländer übrigens ohne Niederlage mühelos mit 26 Punkten den ersten Platz sichern.

 

Frankreich: Der amtierende Weltmeister

Es muss schon etwas sehr gravierendes geschehen, dass der amtierende Weltmeister nicht mehr zu den Top-Favoriten des kommenden Turniers zählt. Der Fehltritt bei der Euro 2020 jedoch ist definitiv kein Grund, Frankreich die Favoritenrolle abzusprechen. Zwar verlor man im Elfmeterschießen gegen die schweizer Nachbarn, dennoch kann die Equipe Tricolore auch in diesem Jahr wieder einen spannenden Kader aufweisen.

 

Während Superstar Mbappe (weiterhin das Aushängeschild der Mannschaft bleibt, ist auch der Rest des Teams mit namhaften Spielern besetzt. Kein Wunder also, dass Frankreich trotz des schlechten Abschneidens bei der letzten EM definitiv einer der größten Favoriten auf den WM Titel ist.

 

Die Stadien der WM 2022

Für die kommende Weltmeisterschaft wurden 8 Arenen in Katar gebaut. Wie bereits erwähnt, verfügen alle Anlagen aufgrund der hohen Temperaturen über besondere Kühlsysteme, welche für eine stets angenehme Lufttemperatur sorgen.

 

Inoffizielle Meldungen sprechen von Baukosten in Höhe von insgesamt rund 4 Milliarden Euro – alleine für die 8 Stadien. Hinzu kommen Kosten für die Infrastruktur. Nach der WM muss jedoch befürchtet werden, dass die weitere Nutzung der Gebäude nicht in dem Maße erfolgen wird, wie dies bei diesem Budget angemessen wäre. Der Sport in Katar benötigt eine solche Infrastruktur eigentlich gar nicht.

 

Optisch machen die Bauwerke dafür mächtig was her. In modernster Bauweise errichtet stellen manche Stadien selbst die größten Fußballtempel Europas in den Schatten. Hier wurde auf jeden Fall sehr viel Arbeit in das Design der Stadien investiert. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wer den Titelgewinn in diesem Jahr feiern darf!



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