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Ein Wochenendtrip nach Cottbus – 8 Ausflugsziele

Infotainment | Von | 4. Februar 2022

7Ov81Gipoas

Quelle: https://unsplash.com/photos/7Ov81Gipoas

Die beschauliche Stadt Cottbus liegt im Herzen Brandenburg und hat rund 98.693 Einwohner. Trotz ihrer Fläche von gerade einmal 164,3 m² ist Cottbus die zweitgrößte Stadt Brandenburgs, direkt nach Potsdam. Bei vielen Städtetouristen hat sich längst herumgesprochen, dass sich ein Besuch in Cottbus auf vielfältige Art und Weise lohnt. Viele Sehenswürdigkeiten und luxuriöse Hotels warten auf Touristen. Am Tag einen Ausflug in die bezaubernde Innenstadt und abends im gemütlichen Hotelbett bei NetBet Deutschland vorbeisurfen – ein Städtetrip, der sich wirklich lohnt und für Erholung sorgt.

Kultur wird großgeschrieben – das Apothekenmuseum in Cottbus

Das brandenburgische Apothekenmuseum ist ein Sinnbild für die moderne Gesundheit der Menschen und nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheiten. Seit dem Jahr 1515 ist die Apotheke am Altmarkt in Betrieb und gilt als das zweitgrößte Apothekenmuseum in der gesamten Bundesrepublik. Es öffnet sich eine breite Vielfalt, die durch verschiedene Epochen führt. Ganze Apothekeneinrichtungen nebst längst vergessener Medikamente können hier bewundert werden, zudem gibt es einen beschaulichen kleinen Kräutergarten, der intensive Düfte verströmt. Versorgt werden die Besucher mit Teesorten aller Art, ein Muss für jeden Teeliebhaber und jeden Fan von einem Stück Zeitgeschichte.

Für die Fitness – der Aufstieg zum Spremberger Turm

Hier brauchen Sie nicht nur ein wenig Kondition, sondern auch Schwindelfreiheit, denn den Spremberger Turm können Sie nicht nur von unten bewundern, sondern sogar besteigen. Insgesamt müssen Sie 181 Stufen erklimmen, wenn Sie den beeindruckenden Blick von ganz oben wagen möchten. Dieser fällt auf die hübsche Altstadt, reicht bei gutem Wetter aber deutlich weiter. Der Aufstieg ist vor allem bei Sonnenschein empfehlenswert, da Sie dann die schöne grüne Vielfalt von Cottbus mit bloßem Auge entdecken können.

Eiscreme-Genuss nach Cottbuser Art – der Branitzer Park

Wenn Sie sich einfach einmal die Füße vertreten und Cottbuser Luft schnuppern möchten, ist ein Spaziergang durch den Park Branitz die Füße vertreten. Für Naschkatzen gibt es ein besonders Highlight. Laufen Sie weiter, bis zum Rand des Parks, stoßen Sie auf das Parkcafé. Hier können Sie Köstlichkeiten des einstigen Fürsten Hermann von Pückler-Muskau genießen, die beliebte Kombination aus Vanille-, Schokoladen- und Erdbeereis. Das Café ist bekannt für seine liebevolle Tellerdekoration und für Eiskreationen, die nicht nur bei Kindern das Herz höherschlagen lassen.

Schloss Branitz – herrschaftliche Anlage für einen kulturellen Ausflug

Das Schloss Branitz gehört im weitesten Sinne zum Branitzer Park und ist das Prunkstück inmitten der alten Parkanlage, die einst von Fürst Pückler selbst gestaltet wurde. Der als exzentrisch bekannte Fürst hat mit seinem Landschaftspark ein Monument erschaffen, was bis heute als eines der wichtigsten Gartenkunstwerke gilt. Das Schloss selbst wurde zwischen 1770 und 1772 erbaut und dient dem Fürst Pückler Museum als Ausstellungsort. Hier finden Sie nicht nur historische und unveränderte Wohnräume, sondern auch eine umfangreiche Ausstellung zum Leben des alten Fürsten.

Gegenüber der Schlossmauern befindet sich der alte Marstall, in dem Sie auf weitere Ausstellungsräume stoßen. Das Kavaliershaus wurde heute in ein Restaurant umgewandelt und dient der kulinarischen Versorgung auf hohem Niveau.

Die Altstadt genießen – zum Stadtrundgang ins Mittelalter

Die mittelalterliche Prägung der Cottbuser Altstadt ist bis heute spürbar und so ist eine kleine Stadtwanderung ein besonderes Highlight für nahezu jeden Touristen. Nicht nur die bestens erhaltenen Türme und Tore, sondern auch die vielfältigen barocken Bürgerhäuser gehören zu den sehenswerten Einrichtungen der Altstadt. Wenn Sie zur richtigen Zeit zum Stadtbummel aufbrechen, begegnen Sie möglicherweise dem Cottbuser Postkutscher, der als lebende Legende sogar über ein eigenes Denkmal verfügt. Sein Posthorn dröhnt mit den wohlklingenden Melodien durch die kleinen Gässchen und begeistert Jung und Alt täglich aufs Neue.

Wenn Sie gern einige geschichtliche Highlights erfahren möchten, wird an jedem Sonntag ab 10:00 Uhr eine Führung durch die Cottbuser Altstadt angeboten. Auch das Staatstheater wird während dieser geführten Wanderung besucht, es gilt europaweit als eines der schönsten Jugendstiltheater überhaupt.

Für Radfahrer ein Muss – der Ausflug zur Spreewehrmühle

Die liebevoll erhaltene Spreewehrmühle ist für Freunde früherer Jahre ein wichtiges Ausflugsziel. Die Idylle der alten Mühlenanlage ist förmlich zu spüren, seit 1800 existiert die heute stillgelegte Wassermühle bereits. Als technisches Denkmal lockt sie viele Besucher an, der anliegende Fahrradrundweg lädt zu einer Radtour durch unberührte und beeindruckende Natur ein.

Natürlich kommt auch die kulinarische Versorgung nach einer anstrengenden Radtour nicht zu kurz. Seit 1998 existiert auf dem Gelände der alten Mühle ein Restaurant mit einem sehr gemütlichen Biergarten. Hier kann Sommer wie Winter eingekehrt und gespeist werden. Auch Kaffee und Kuchen werden am Nachmittag angeboten.

Für Wanderfreunde – Ein Ausflug zur Orangerie

Abermals eine Sehenswürdigkeit, die eng in Verbindung mit Fürst Pückler steht. In der ehemaligen Orangerie gelang es Pückler, seine weltberühmte Ananas zu züchten. Heute befindet sich auf dem Gelände die noch betriebene Baumuniversität. Hier werden Bäume mit identischer Genetik gezüchtet, sodass im Schadensfall ein direkter Austausch erfolgen kann.

Das Café „Goldene Ananas“ erinnert erneut an den exzentrischen Fürsten, der die Ursprünge der Baumuniversität bereits im Jahr 1853 gründete. Neben leckeren Eiscreme-Kreationen warten herrliche Parfaits und Torten auf Besucher des Cafés. Mehrere Wanderwege in der Region eignen sich zu einem Rundweg oder zu einer Verbindung mehrerer Sehenswürdigkeiten. So erreichen Sie beispielsweise nach 5,23 Kilometern mit geringer Steigung den Park und das Schloss Branitz. Wenn Sie gern einige Schritte mehr gehen möchten, können Sie nach 7,4 Kilometern den Tierpark von Cottbus besuchen.

Kulinarik und Gastwirtschaft in Cottbus

Bei einem Wochenendtrip nach Cottbus sollten Sie sich unbedingt von der Kulinarik der beschaulichen Stadt verwöhnen lassen. Zur Winterzeit lohnt sich ein Besuch in der alten Baumkuchenmanufaktur, wo seit über 860 Jahren nach wie vor Baumkuchen nach traditionellem Rezept hergestellt wird. Wenn Sie sich einer Gruppe anschließen, können Sie beim Schaubacken mit anschließendem Verzehr der kleinen Köstlichkeit teilnehmen.

Besonders beliebt ist außerdem die Stadtführung der Kulinarik. Sie werden im Rahmen der ca. 2,5 Stunden andauernden Führung an schönste Orte der Cottbuser Innenstadt geführt. Nicht nur die Informationen zur Stadtgeschichte lassen dabei Ihr Herz höherschlagen, sondern auch die regionalen und kulinarischen Highlights, die Ihnen an jeder Station serviert werden, sind äußerst beliebt.  Und wenn Sie allein zu einem Ausflug aufbrechen, finden Sie nicht nur in der Cottbuser Altstadt, sondern auch in den Parks und auf Wanderwegen vielfältige urige Cafés, die einen Besuch wert sind. impulsQ

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