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Cottbus: „Energiewende europäisch denken“

29. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Sonntag im Revier |

Cottbus: „Energiewende europäisch denken“

Kraftwerk und Brikettfabrik Schwarze Pumpe gelten als Garanten für eine sichere Strom- und Brikettversorgung in der Lausitz F.:TRZ

LEAG sieht sich bestens für das nächste Vierteljahrhundert gerüstet.

Cottbus (trz). Das Lausitzer Bergbau- und Energieunternehmen LEAG unterstützt die Energiewende. Das stellt Vorstandsvorsitzender Dr. Helmar Rendez klar. Allerdings könne derzeit noch nicht gesagt werden, wie in fünf bis sechs Jahren die weitere Versorgungssicherheit gewährleistet wird. Der Grund: Bis dahin gehen bundesweit die Kernkraftwerke außer Betrieb. Zudem soll nach dem Willen der Politik eine massive Reduzierung der Kohleverstromung erfolgen.
Die Problematik bleibe nicht auf Deutschland begrenzt. Anderenorts sorgen weitere Aspekte für Unsicherheit bei der Stromerzeugung. Schon mehrfach, so erinnert sich Rendez, habe Deutschland den Franzosen geholfen. Im westlichen Nachbarland werde hauptsächlich mit Strom geheizt. Dort sei es beispielsweise im vergangenen Sommer zu Engpässen gekommen, da die Flüsse wenig Wasser führten und daher nur wenig Nass für die Stromerzeugung zur Verfügung stand.
„Wir müssen die Energiewende europäisch denken“, fordert Rendez. Ein Alleingang der Deutschen bringe relativ wenig, die Stromabhängigkeiten zwischen den einzelnen Ländern seien ziemlich groß. Der Osten habe bereits geliefert. Wenn Anlagen aus politischen Gründen stillgelegt werden, dann könnten dies nicht die modernen und effizienten in Ostdeutschland sein.
Die LEAG sieht sich jedenfalls mit ihrem Revierkonzept, das im März 2017 erstmals vorstellt wurde, gut für die nächsten 25 bis 30 Jahre gerüstet. In dieser Zeit könne die Braunkohle weiter subventionsfrei gefördert werden. Nichtsdestotrotz arbeite das Unternehmen an neuen Geschäftsfeldern, denn irgendwann gehe es mit der Kohleförderung aus politischen Gründen zu Ende. Helmar Rendez betonte erneut, dass der LEAG die Region mit der aktuellen Strukturentwicklung auch zukünftig sehr am Herzen liege.




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