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Grenz-übergreifende Wirtschaftskonferenz in Gubin-Guben - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Grenz-übergreifende Wirtschaftskonferenz in Gubin-Guben

14. September 2018 | Von | Kategorie: Wirtschaft |

Konferenz im September 2018 vernetzt die Unternehmer.

Guben /Gubin (MB). Die zweite, grenz-übergreifende Wirtschaftskonferenz in der Eurostadt Guben-Gubin hat rund 40 Unternehmen beiderseits der Neiße am 11. September 2018  zusammengebracht. Erklärtes Ziel des Treffens im Rahmen des laufenden Interreg VA-Projektes „Zwei Rathäuser – eine Eurostadt“ war der Austausch und das Vernetzen der anwesenden Vertreterinnen und Vertreter deutscher und polnischer Wirtschaftsfirmen. Den Auftakt in der gut gefüllten Alten Färberei Guben bot die Premiere eines neuen Wirtschaftsfilms der Eurostadt. In dem dreiminütigen Imagefilm der

Grenz-übergreifende Wirtschaftskonferenz in Gubin-Guben

„Das Potential der Industrie- und Gewerbeflächen in Guben und Gubin ist noch lange nicht erschöpft“, sagte Fiedorowicz, langjähriger Präsident der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Bei der grenzüberschreitenden Wirtschaftskonferenz in Guben haben sich Unternehmer beider Länder stärker vernetzt | Fotos: Stadt Guben

Leipziger Produktionsfirma Sons Of Motion Pictures GmbH erläutern in Guben und Gubin ansässige Firmenchefs und die Bürgermeister Standortvorteile der Doppelstadt. Der Film ist im Bereich Aktuelles/Mediathek der städtischen Homepage Guben (www.guben.de) sowie über das Videoportal YouTube (Direktlink: https://bit.ly/2x5AzDN) abrufbar. Zunächst haben Gubens Bürgermeister Fred Mahro und Gubins Stadtoberhaupt Bartłomiej Bartczak die Gäste aus der Neißeregion und darüber hinaus im Veranstaltungssaal begrüßt. Fred Mahro: „Wir engagieren uns in Guben und Gubin seit einigen Monaten gemeinsam für die Wirtschaftsvermarktung unserer Stadt in zwei Ländern und stellen dabei die Wettbewerbsvorteile in Deutschland und Polen

Grenz-übergreifende Wirtschaftskonferenz in Gubin-Guben

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Lausitz engagieren sich Guben und Gubin für eine gemeinsame Wirtschaftsvermarktung und stellen die Wettbewerbsvorteile beider Länder
nebeneinander

nebeneinander – so verstehen wir die Philosophie eines Miteinanders in Europa“. Danach ging Dr. Klaus Freytag, Beauftragter des Ministerpräsidenten für die Lausitz, in seinem Vortrag auf die Herausforderungen des Strukturwandels ein:
„Es ist eine enorme Chance in einer Grenzregion zu leben, denn hier wird Europa definiert – gemeinsam geht es immer besser“. Neben Dr. Freytag und den beiden Rathauschefs nahmen an der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Investieren in Grenzstädten“ noch Czesław Fiedorowicz (Vorsitzender des Sejmiks Lubuskie), Reinhard Schulze (Vizepräsident des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin e. V.) und Jarosław Nieradka (Direktor des Arbeitgeberverbandes Lebuser Land OPZL) teil. „Das Potential der Industrie- und Gewerbeflächen in Guben und Gubin ist noch lange nicht erschöpft“, sagte Fiedorowicz, langjähriger Präsident der Euroregion Spree-Neiße-Bober. Das Finale der Wirtschaftskonferenz boten Präsentationen von deutschen und polnischen Unternehmen in einem sogenannten Speed-Dating-Verfahren. Neben in Guben ansässigen Firmen, wie der GUBHUT GbR oder Gubener Wohnungsgesellschaft mbH, stellten sich in aller Kürze auch überregional agierende Akteure, wie die Mitarbeiter vom Fachgebiet Leichtbauforschung der BTU Cottbus-Senftenberg oder das Elektroinstallationsunternehmen Mazel mit Sitz in Zielona Góra, vor. „Wir möchten in der Brandenburger Elektrobranche gerne Fuß fassen und suchen nach geeigneten deutschen Partnern für die Zusammenarbeit“, erklärte Tomasz Tomiak, Abteilungsleiter für internationale Projekte bei Mazel.

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