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Neue LEAG-Marke MCR Engineering Lausitz am Start

30. August 2019 | Von | Kategorie: Sonntag im Revier |

Neue LEAG-Marke MCR Engineering Lausitz am Start

Unter der Marke MCR Engineering Lausitz bietet die LEAG-Hauptwerkstatt am Standort Schwarze Pumpe Instandhaltung, Maschinen- und Stahlbau sowie Instandhaltung von Schienenfahrzeugen auch für externe Kunden an. MCR-Leiter Jürgen Podszun sieht
dadurch auch hochqualifizierte und gut bezahlte Industriearbeitsplätze in der Lausitz im Falle eines rückläufigen Kohleförder­volumens gesichert Foto: FH

Die LEAG-Hauptwerkstatt steigt in Drittkundengeschäft ein / Das Angebot ist gefragt.

Der erste Kundentag der MCR Engineering Lausitz war ein voller Erfolg. Kunden von München bis Hamburg und natürlich auch aus dem Lausitzer Umfeld kamen in den Industriepark Schwarze Pumpe, um den Maschinenpark, die hochqualifizierten Mitarbeiter und das Umfeld der MCR kennenzulernen. Unter der Marke MCR Engineering Lausitz (mainten­ance, construction, railway) bietet die traditionsreiche LEAG-Hauptwerkstatt künftig Leistungen in den Bereichen Maschinen- und Stahlbau sowie in der Wartung und Instandhaltung von Baugruppen für Industriekunden an.
Besonders die Dimension der 26.000 Quadratmeter großen Werkstatthalle, in der Baugruppen bis zu 100 Tonnen Gewicht gewartet werden können, stellt einen entscheidenden Pluspunkt für Kunden dar. „Unser Kerngeschäft, die Wartung und Instandhaltung von Maschinentechnik aus dem Bergbau, wird im Drittkundengeschäft zum Wettbewerbsvorteil, denn nicht jede Werkstatt ist für große Instandhaltungsprojekte aufgestellt“, erklärt dazu der Leiter der LEAG-Hauptwerkstatt, Jürgen Podszun.
Vor allem die zentrale Lage in Verbindung mit einer modernen Infrastruktur und hochqualifizierten Mitarbeitern böten beste Voraussetzungen für diese Geschäfts­erweiterung. Ein zweiter Leis­tungsbereich der MCR ist die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen jeglicher Art wie Diesel- und Elektrolokomotiven und
Güterwagen. Dafür hat sich die Hauptwerkstatt unter anderem vom Verband der Güterwagenhalter als qualifizierter Dienstleister zertifizieren lassen. „Der neunmonatige Zertifizierungs-Marathon hat gezeigt, dass unsere Prozesse und unser Qualitätsmanagement stimmen. Jetzt haben wir es mit der Zertifizierung nach ISO 9001 und ECM 4 auch schwarz auf weiß für unsere Kunden“, freut sich MCR-Fachingenieur und Kundenbetreuer Steve Drohla, für den der Kunde König ist. Er ergänzt: „Normalerweise arbeiten wir in zwei Schichten, sechs Tage die Woche. Wenn es die Auftragslage verlangt, natürlich auch sieben Tage wöchentlich in drei Schichten. Das sind wir für einen reibungslosen Tagebaubetrieb gewohnt und von dieser Flexibilität profitieren auch unsere Kunden.“
Dass die Leistungen der MCR Engineering gefragt sind, zeigt die Auftragslage. In diesem Jahr werden bereits Aufträge im oberen sechsstelligen Bereich umgesetzt. So hat die MCR mit einem Kooperationspartner aus dem Güter­wagen-Bereich einen Koopera­tionsvertrag über die Revision und Instandsetzung von Con­tainer-Tragwagen abgeschlossen.
„In unserer 2015 neu errichteten beheizten Schienenfahrzeug­instandsetzungshalle haben wir ganzjährig optimale Bedingungen für die Wartung von kompletten Zugverbänden auf unserem 230 Meter langen Wartungsgleis“, so MCR-Leiter Jürgen Podszun. Zudem könne MCR Engineering mit einem mobilen Instandhaltungsfahrzeug auch ortsunabhängig Wartungsarbeiten durchführen.
Die Hauptwerkstatt im Industriepark kann heute auf eine 60-
jährige Tradition zurückblicken. Mit knapp 300 Mitarbeitern und einem modernen Maschinenpark, der auf die Wartung von Großmaschinen und Komplex­instandsetzungen ausgerichtet ist, wird ein Lausitzer Kompetenzzentrum für Instandhaltung aufgebaut. „Das ist nicht nur ein wichtiger Entwicklungsfaktor für den Industriestandort, sondern sichert auch vor dem Hintergrund des in Deutschland beschlossenen Kohleausstiegs langfristig gut bezahlte Industriearbeitsplätze“, zeigt sich Podszun zuversichtlich.




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