Grünes Licht für Industriegebiet / Städtischer Bauhof endgültig aufgelöst:
Guben (ur/ysr). In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, 25.11. gab Bettina Groß, Leiterin der Polizeiinspektion Cottbus/SPN einen Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten. Dabei wurde deutlich, dass die Kriminalitätsrate im Vergleich von 2013 auf 2014 um rund 300 Fälle anstieg, in diesem Jahr deutlich rückläufig war. Ursächlich hierfür seien die verstärkten Fußstreifen der Bundespolizei, die seit Februar in der Stadt Guben aktiv sind. Eigentumsdelikte hingegen machten aktuell nur noch 50 Prozent der Gesamtstatistik aus. Dabei sind vor allem zwei Tätergruppen aktiv. Neben den osteuropäischen Tätern nimmt die Zahl der Beschaffungskriminalität wegen Drogen, speziell Crystal Meth, rasant zu. Auch hier zeigten die Fußstreifen Wirkung, deckten zum Teil Delikte auf. Aufgrund zahlreicher Demonstration sind derzeit weniger Polizisten auf Fußstreife, die Revierpolizei wird diese Aufgabe künftig übernehmen. Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro erklärte, dass zudem parallel die Stadt präventiv Vorsorge betreibt. Mit der Bestätigung des Grundsatzbeschlusses zur Modernisierung und Qualifizierung der Infrastruktur im Industriegebiet ist ein wichtiger Prozess angeschoben worden. Mittels hohem finanziellen Einsatz soll vor allem die Sichheit im Industriegebiet erhöht werden. (Mehr dazu auf S. 8). Des Weiteren wurde die Investition in die Straßenbeleuchtung der Friedrich-Schiller-Straße wie das Ende des Städtischen Bauhofes zum Ende des Jahres beschlossen. Die Aufgaben des Eigenbetriebes erledigt ab sofort die Stadt. Die alte Personalstruktur wird in die Stadtverwaltung integriert. Der Beschluss zur Freiflächengestaltung Haus der Familie wurde in den nichtöffentlichen Teil verlegt.
