FCE unterstrich beim 6:0-Triumpf über Aue seine Aufstiegsambitionen
Energie blieb mit der Führung im Rücken weiter am Drücker. Einen Eckstoß köpfte abermals Hünemeier zum 2:0 in die Maschen. Jula und Petersen hätten den Spielstand schon vor der Pause deutlich hochschrauben können. Durch den Platzverweis für Klingbeil unmittelbar vor dem Seitenwechsel sorgten die Gäste aber selbst für die Vorentscheidung. Kurz nach dem Wiederanpfiff scheiterte Aue mit seinem gefährlichsten Angriff am Pfosten. Danach hatte der Erste mit einem Mann weniger unseren torhungrigen Ballartisten nichts mehr entgegen zu setzen. Durch konsequentes Flügelspiel zog Energie die gegnerische Abwehr immer wieder auseinander. Jula und Hünemeier profitierten mit ihren Treffern zudem von der Cottbuser Stärke bei Standartsituationen. Hier ist Energie der Ligaprimus. So ist es auch für einen Innenverteidiger möglich, drei Treffer in einer Partie zu erzielen. Aber Hünemeier wusste nicht nur als Torjäger zu überzeugen: „Er hat sich mit Brzenska in der Innenverteidigung stabilisiert. Anfangs war das Tempo bei uns zu hoch für ihn. Außerdem hat er eine gute Spieleröffnung“, lobte Wollitz.
Ins Rampenlicht rückte sich auch Jula, der bei seinem Treffer zum 4:0 seine erstklassige Schusstechnik demonstrierte. Mit seiner ersten Ballberührung in der ersten Partie gegen seinen Ex-Verein setzte Kurth nach seiner Einwechselung noch einen drauf. Da fiel es auch nicht weiter auf, dass Toptorschütze Petersen diesmal leer ausging. Wollitz: „Wir müssen das jetzt richtig einordnen und positiv begleiten. Dann können wir noch ein i-Tüpfelchen draufsetzen.“
Gemeint ist natürlich der Aufstieg. In den drei noch ausstehenden Partien bis zur Winterpause sollten noch einige Punkte möglich sein. Hinzu kommt das Pokalspiel in Wolfsburg. Damit finden jedoch drei dieser vier Spiele in fremden Stadien statt. Auswärts wusste Energie selten zu überzeugen. Mit Daniel Adlung hat sich auch schon der erste Verletzte für diese Begegnungen abmelden müssen. Bei der dünnen Cottbuser Personaldecke darf kein weiterer hinzukommen.
Heute tritt der FCE beim Tabellennachbarn in Augsburg an. Es geht um die erste Verfolgerposition hinter den Aufstiegsrängen.

