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Energie mit Nullnummer zufrieden

Gegen 1860 München erreicht der FCE trotz starken Beginns nur ein 0:0

Friedrich Heinrich

Der FCE hat am vergangenen Wochenende den Sprung zurück auf die Aufstiegsränge verpasst. Dabei konnten hauptsächlich die konsequenten Abwehrreihen der beiden Kontrahenten glänzen. Die Torfabrik aus der Lausitz zeigte dagegen erste Schwächen, nachdem sie in Ingolstadt noch Treffer aus dem Nichts produzierte.
Der FC Energie startete mit viel Schwung in das Spitzenspiel und sah schon in den ersten Minuten wie der klare Sieger aus. Im Torabschluss machten es die Roten den Blauen jedoch zu leicht. Wollitz: „Wir haben in den ersten 30 Minuten in hohem Tempo gespielt, aber zu schnell den Abschluss gesucht.“ Vor allem Jula schoss immer wieder aus der Distanz. So kamen nur Brzenska nach einem Eckstoß und Petersen in Folge eines Steilpasses von Adlung zu echten Torchancen.
Nach dem Seitenwechsel gaben die Gäste aus Bayern ihre Passivität auf und setzten Energie ihrerseits unter Druck. Vor allem das Zusammenspiel der beiden zentralen Spieler Roger und Kruska funktionierte nur unzureichend.
Der Brasilianer versuchte vermehrt, das Spiel auf eigene Faust zu gestalten. Mit seinen Distanzschüssen scheiterte er aber spätestens am ehemaligen Herthatorhüter Kiraly. Kapitän Kruska tauchte im zweiten Durchgang ganz ab. Auf die Abwehr war dagegen Verlass. Einzig Lauth hätte mit einem platzierten Schuss beinahe für die Entscheidung sorgen können. Kirschbaum war jedoch zur Stelle. „Es war ein gerechtes Ergebnis, mit dem man leben kann. Wir haben leider nicht die Breite im Kader, die man zum Aufsteigen braucht“, befand Trainer Pelé Wollitz. Immerhin hat seine Truppe einen starken Konkurrenten um einen Platz in der deutschen Eliteklasse auf Distanz gehalten.
Die kurze Winterpause kann Energie nutzen, das Leistungsvermögen der Mannschaft mit gezielten Verstärkungen zu erhöhen. Gegen die „Löwen“ wechselte Wollitz mit Shao und Reimerink nur zwei Akteure ein, um die Offensive zu stärken. Vor allem fehlt ein Stürmer als Alternative zu Petersen und Jula. Am Geld sollte es nach den Pokalerfolgen nicht mangeln. Und auch der geplante Stadionkauf finanziert sich durch die Vermarktung der Namensrechte selbst und belastet das Budget nicht.
Die nächste Möglichkeit, sich unter die ersten drei zu mischen, bekommt Energie an diesem Montag (20.15 Uhr) in Duisburg. Der FCE tritt in der „SchauInsLand-Reisen“-Arena an. Ganz so peinlich sollte es mit einem neuen Namenspatron für das Stadion der Freundschaft indessen nicht kommen.

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