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Gubener Kriegsdenkmal optisch in gutem Zustand

In unserer letzten Ausgabe hatten wir das Gubener Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges gesucht

Leser erinnern sich an das Kriegerdenkmal im Gubener Stadion

Mehrere Leser haben die richtige Antwort zu unserem Rätsel aus der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Arno Schulz. Er schreibt folgendes: „Auf dem Bild ist das Denkmal für die etwa Tausend gefallenen Gubener Soldaten des Ersten Weltkrieges abgebildet, das in der Gubener Chöne, heute Polen, errichtet wurde. Im August 1914 begann mit der Verabschiedung vom 1. Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 12 auch für Gubener das Blutvergießen. Im Bau des 25 000 Personen fassenden Stadions (auch als Kampfbahn bezeichnet), war die Errichtung der abgebildeten Gedenkstätte enthalten, allerdings aus Spenden. Zur Einweihung habe ich unterschiedliche Zeitangaben gefunden, entweder 1. Mai 1935 oder 1. Juni 1935, zur 700-Jahr-Feier von Guben. Es wurde dann verstärkt von den Nationalsozialisten für Aufmärsche, Wehrsportveranstaltungen usw. genutzt. Das Mahnmal ist verschwunden, aber das Stadion gibt es noch. Es wird von Gubiner Sportvereinen weiter genutzt. Es befindet sich optisch im gutem Zustand.“
S. Menzel schreibt: „Es handelt sich um einen nördlich von Guben in der Umgebung unserer Neiße im Grünen gelegenen Bereich. Damals befand sich zwischen Neiße und der für Gubener bekannten Bahnstrecke nach Crossen ein Oval mit Ehrenmal. Zwischen der Straße nach Seitwann und der Neiße in einer grünen Wald-, Heide- und Weinregion Guben gab es eine Sportstätte mit Ehrenmal, Militärschießständen, Bootshaus sowie Tennisplatz für Gubener.“

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