
Bürger fordern: „Planetarium als Lernort muss bleiben“ / Ausschreibung für Immobilie läuft:
Die richtige Lösung der vergangenen Woche lautete B. Das wussten auch Erwin Maybach und Dieter Probst. Dieser schreibt: „Als Vorlage für das Haus nahm man das Planetarium Halle-Kanena. In Senftenberg hat man den Eingangsbereich etwas verändert und einen Unterrichtsraum angesetzt. Der Kuppelbau hat acht Meter Durchmesser und ist eine Besonderheit, da er einen Konstruktionsfehler hat. Der Horizont ist ungefähr einen Meter zu hoch. Deshalb steht das Projektionsgerät auf einem erhöhten Sockel, was bei anderen (baugleichen) Planetarien nicht der Fall ist.“
Karl-Heinz Schlodder merkt an: „Die Sternwarte befand sich vor der heutigen Fachhochschule Lausitz, welche im Hintergrund mit der zweiseitigen Turmuhr zu sehen ist. Im Laufe der Jahre sind weitere Anbauten erfolgt.“ – Der Projektionsraum des Planetariums bietet Platz für 45 Personen und kann bis auf 60 Plätze erweitert werden. Derzeit läuft für die mittlerweile stark renovierungsbedürftige Immobilie ein Ausschreibungsverfahren.
„Die Planetarien in Jena und Cottbus wurden oft besucht, aber ein kleines Wunder für Senftenberg war und ist diese schöne Einrichtung. Sollte denn nicht jede Schule im Kreis wenigstens einmal den Schülern die Möglichkeit geben, sich das Weltall etwas näher anzuschauen? – Wie viele Leute gibt es, denen die Sternbilder bekannt sind, für die Planeten gar nicht mehr existieren. – Kann sich eine ‘Universitätsstadt’ eine solche Einrichtung nicht leisten? Das geplante Aufgeben ist wohl mehr als bedauerlich und ein Armutszeugnis“, schreibt Dr. Klaus Böhnisch.
Walter Czarecki schreibt: „Obwohl ich schon so viele Jahre hier wohne und die Entfernung nicht einmal 1 000 Meter entspricht, war ich noch nicht in dieser Sternwarte drinnen.“
Über eine Preußenkarte im Format 62,5 x 45 cm darf sich diesmal Dieter Probst freuen.
Herzlichen Glückwunsch!
