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Spremberg: Ältestes Haus ist ein Schmuckstück

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Blick in die Burgstraße mit Gasthaus „Burglehn“ und dem ältesten Haus der Stadt, Nummer 9, im Hintergrund

Mannshohes Unkraut in der Burgstraße / Haussanierer geehrt:
Christina Vatter mailt zum Rätselbild: „Ich erkenne das älteste Haus in Spremberg, Burgstraße 9, auch Sonntagsches Haus genannt,  weil die zuletzt lebende Besitzerin Frau Sonntag hieß. Das Haus wurde vor 1705 gebaut. Zum Brandenburgtag konnten Besucher das liebe kleine Haus betrachten, und ich war überrascht, wie nett es drinnen hergerichtet wurde.
Das verdanken wir der Interessengemeinschaft ‘Sonntagsches Haus Spremberg’. Es gibt noch einiges zu tun, weiter viel Erfolg.“
Auch Anja Emmrich erkannte das Haus und ergänzt: „Davor steht das Burglehn, eine bekannte Gaststätte und Pension.“
Gisela Mildner notiert auf ihrer Karte: „Die Häuser auf der rechten Seite auf dem Foto gibt es nicht mehr, das Giebelhaus aber schon, allerdings den davor stehenden Baum nicht mehr. Nach der Wende wechselten die Eigentümer und waren in Westdeutschland ansässig. Das Umfeld wurde vernachlässigt, das Unkraut wucherte höher als der Zaun. Für das Aussehen im Stadtbild beseitigte ich dieses, bis die Interessengemeinschaft Besitzer wurde und aus dem Häuschen ein Schmuckstück wurde.“
Das Lob der Einsender ist berechtigt, denn die Interessengemeinschaft „Sonntagsches Haus Spremberg“ hat beim fünften Innenstadtwettbewerb des Landes ein Preisgeld von 4 000 Euro erhalten. Eine Anerkennung der enormen Leistung, denn das Fachwerkhaus wurde ohne einen einzigen Cent Fördergelder und trotzdem mit Fachkompetenz saniert. Vielen Dank allen Einsendern. Ein Bild gewinnt Anja Emmrich. Herzlichen Glückwunsch.

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