Mehrere weitblickende Termine trugen sich dieser Tage schon zu, die den Ostdeutschen Rosengarten zum Lausitzer Popularitäts-Motor werden lassen. Der Garten an der Neiße, seit letztem Herbst im Parkverbund mit Muskau, Cottbus-Branitz und Brody/Pförten vernetzt, feiert in zwei Jahren sein 100-jähriges Jubiläum. Um daraus viel mehr als einen duftenden Festtagsstrauß zu binden, haben die Forster sehr tief Luft geholt und Deutschlands Gartenwelt ins Bewusstsein gerückt, dass die Wiedervereinigung auch zu einem einigen Rosenland zurückgeführt hat. 75 Jahre lang gab es keine deutsche Rosenschau mehr. Forst, die endlich wieder wirklich blühende Stadt der Rosen, wird im Jahr 2013 wieder eine ausrichten. Auf 17 Hektar Park und Ausstellungsfläche werden sich die Züchter mit ihren Schönheiten wie einst dem Vergleich stellen.
Längst kam dieses erwachte Forst in Fachkreisen in aller Munde, und selbst die Hamburger internationale Gartenschau igs 2013 legt Wert darauf, mit Forst auf Augenhöhe zu kommen. Geschäftsführer Heiner Baumgart und Forsts Bürgermeister Jürgen Goldschmidt haben am Rande der ITB im März eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. An der Neiße sammelt sich unterdessen ein Sponsorenpool um die Sparkasse Spree-Neiße. Hier geht es, das ahnt die Lausitz längst, summa summarum um mehr als Blüten: Forst hat eine moderne Wirtschaftsförderung auf Rosen gebettet. Jürgen Heinrich
Auf Rosen gebettet

