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Kommentar: Geld, Geld, Geld…

Es ging um den deutschen Haushalt diese Woche im Bundestag, um viel Geld, zumeist gepumptes, und auch um verschwendetes in Milliardenhöhe. Um den aktuellen Stil deutschen Regierens eben.
Wer hier aus der Niederlausitz hinhört, noch hinhören kann, auf das, was da debattiert wird, muss sich wundern. Die Stimmung in der Wirtschaft sei besser geworden unter der neuen Regierung, heißt es da. Ein peinliches Eigenlob, das von außerhalb kaum jemand bestätigen wird, jedenfalls nicht aus unserer Gegend.

Nach dem Glaswerk Döbern ist nun auch der letzte Solarglashersteller in Tschernitz insolvent. Auch den Lauchhammerguss, der dieser Tage 300. Jubiläum feiern sollte, hat niemand aufgefangen, und viele mittlere und kleine Unternehmen, besonders aus dem Gastro- und Dienstleistungsbereich, stottern noch an Rückzahlungen von Corona-Hilfen, die Ihnen der Staat nachträglich aberkannte. Kann sein, dass damit in den Sand gesetzte Milliarden für leichtfertig georderte Masken aus unseriösen Quellen gedeckt werden sollen. Niemand wird es erfahren, denn die Regierung schließt die Öffentlichkeit in diesem Skandal ganz demokratisch aus.

Das Maskenthema köchelte trotzdem in der Haushaltsdebatte, und die Art, wie das läuft, nährt eine große Sorge des Volkes: Wer in Krisen, laut Spahn die größte der jüngeren deutschen Geschichte, das Volk derart zum Narren hält, wie das in der gesamten sogenannten Pandemie geschehen und bis heute nicht aufgearbeitet ist, sollte nicht 60 oder mehr Milliarden Euro in die Hand bekommen, um das Land hektisch aufzurüsten und die Stimmung der Rüstungskonzerne zu verbessern. Nein, noch hat diese Regierung längst nicht den Vertrauensvorschuss, der nötig wäre für größere Sprünge. Niemand in diesem großen Bundestag scheint wahrgenommen zu haben, dass in dieser Woche besonders hier in Brandenburg Rathäuser mit Friedensfahnen beflaggt wurden. Sie erinnerten an Hiroshima und daran, dass es im Leben nicht allein um eins geht: Geld, Geld, Geld! J.H.

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