Schulkinder mit Behinderung können jetzt ohne Zusatzkosten für die Eltern den Hort besuchen. Das entsprechende Gesetz hat der Landtag Anfang April mit den Stimmen der SPD verabschiedet. Abgeordnete Kerstin Kircheis empfiehlt Eltern, beim zuständigen Sozialamt die Kostenerstattung zu beantragen. Das Einkommen spielt bei der Leistungsgewährung keine Rolle. „Dies ist ein Schritt zur inklusiven Erziehung aller Kinder“, findet Kerstin Kircheis. „Für die Eltern ist sie eine finanzielle Entlastung und die Kinder können mit Schulfreunden den Hort besuchen, ohne dass dem etwas entgegensteht.“ Das Land trägt 85 Prozent der Kosten, den Rest übernimmt die Kommune.
Der langjährige Burger Revierpolizist Hubert Nakonz wird am Montag von Amtsdirektorin Petra Krautz in den Ruhestand verabschiedet. Der Hauptkommissar ist seit 1982 im Dienst. Sein Nachfolger ist Oberkommissar Jörg Siemoneit.
Die zukünftige Konditorin Anja Fritsche aus Luckau hat in Berlin den 3. Moll Marzipan Cup gewonnen. Sie ist die Gewinnerin des deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbes und darf sich nun auf eine zehntägige Reise nach Kalifornien freuen. Sie ist die einzige Teilnehmerin aus ganz Brandenburg, die unter den besten neun (Platz 1 bis 4) landete. Ihr Lehrmeister, Konditormeister René Klinkmüller, Sohn des Innungsobermeisters Werner Klinkmüller, gehört zur hochkarätigen Jury dieses Wettbewerbes.
Der Tierarzt aus Vetschau, Stefan Schön, tritt als Direktkandidat für den Landtags-Wahlkreis 40 (Burg, Calau, Kolkwitz, Lübbenau, Vetschau) an. Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen wählten den 40-jährigen Veterinärmediziner einstimmig. Das Vorstandsmitglied im NABU-Regionalverband Calau engagiert sich insbesondere in der Jugendarbeit. „Wir brauchen eine ökologisch geprägte Landnutzung, um den Artenschwund zu stoppen“, so Stefan Schön.
Linus Zarse aus Groß Kölzig, der das Judo ABC beim SAKURA Judoverein in Spremberg erlernte und jetzt am Sportgymnasium in Potsdam trainiert, holte sich im März den Deutschen Meister der U18. Nach dem Meistertitel wurde er für das U18 Turnier in Bremen nominiert, wo 437 Sportler aus 20 Nationen an den Start gingen. Dort gewann er vor den Augen der Bundestrainer die Bronzemedaille.
Dem Koschendorfer Maler Alfred Janigk (1889-1968) kommt jetzt eine späte Ehre zuteil. Der Koschendorfer Heimatverein wird aus Anlass des 125. Geburtstages des Landschafts- und Porträtmalers am 1. Mai das neue Straßenschild „Alfred-Janigk-Platz“ am bisherigen Dorfplatz enthüllen, teilt die erste Vorsitzende des Vereins, Roswitha Altekrüger, Ehefrau des Landrates Harald Altekrüger, mit. Zuvor wird der Maibaum gestellt.
